Starke Leistung auf und neben dem Platz

Senioren des FC Fürstenfeldbruck: Nur die Bayern und Nürnberg waren zu stark

Das Brucker Erfolgsteam bestand aus (hinten v.l.) Bernhard Lutz, Wolfgang Westner, Matthias Dill, Thomas Griesgraber, Christian Obermeier, Roland von Kummant, Anton Preitsameter, Holger Tesche, Branko Marcetic sowie (vorne v.l.): Peter Held, Stephan Steinbeißer, Hasan Emanet, Markus Wiedmann, Martin Lankes, Markus Altmann und Robert Knopek.
+
Das Brucker Erfolgsteam bestand aus (hinten v.l.) Bernhard Lutz, Wolfgang Westner, Matthias Dill, Thomas Griesgraber, Christian Obermeier, Roland von Kummant, Anton Preitsameter, Holger Tesche, Branko Marcetic sowie (vorne v.l.): Peter Held, Stephan Steinbeißer, Hasan Emanet, Markus Wiedmann, Martin Lankes, Markus Altmann und Robert Knopek.

Im Halbfinale war dann für die Ü40-Fußballer des FC Fürstenfeldbruck Schluss. Das schlechte Torverhältnis wurde dem Team um Präsident Thomas Griesgraber zum Verhängnis.

Fürstenfeldbruck – Einst mischten sie als die „Alte Liga“ des Brucker Sportclubs den Seniorenfußball auf. Dass es die Kicker des FC Fürstenfeldbruck auch unter neuem Wappen noch immer drauf haben, bewiesen sie bei den Bayerischen Ü40-Seniorenmeisterschaften in Nürnberg. Dort scheiterte die Mannschaft um Vereinspräsident Thomas Griesgraber nur hauchdünn im Halbfinale. Am Ende wurden sie aufgrund ihres Torverhältnisses Dritte hinter dem FC Bayern München und den Oldies des 1. FC Nürnberg, die das Endspiel nach torlosem Ausgang im Elfmeter-Schießen gegen die Münchner gewannen.

Sieben Teams hatten sich für die Bayerische Meisterschaft qualifiziert. Neben dem 1. FC Nürnberg und dem FC Bayern München nahmen der FC Fürstenfeldbruck (Oberbayern), der TSV Kareth-Lappersdorf (Oberpfalz), Türk FK Gostenhof Nürnberg (Mittelfranken), der TSV Bergrheinfeld (Unterfranken) und die SG SpVgg Effeltrich/TSV Marloffstein (Oberfranken) teil.

Obermeier und Dill fallen nach Auftaktsieg für den Rest des Turniers aus

Ihr Auftaktspiel, das die Brucker mit 4:0 gegen die SG Effeltrich/Marloffstein durch Tore von Christian Obermeier, Holger Tesche, Anton Preitsameter und Peter Held souverän gewannen, musste die Mannschaft allerdings teuer bezahlen. Christian Obermeier und Matthias Dill zogen sich Zerrungen zu. Schnell war klar: Sie würden für die restlichen Turnierpartien ausfallen.

Auch im zweiten Spiel, das die Brucker durch ein Tor von Peter Held gegen den Türk FK Gostenhof Nürnberg mit 1:0 gewannen, blieb den Bruckern das Verletzungspech hold. Mit Martin Lankes, Stephan Steinbeißer und Peter Held waren nach dem vom Gegner hart geführten Spiel gleich drei Spieler angeschlagen.

Physio Wolfang Westner behandelt die Wehwechen der Spieler erfolgreich

Doch zum Glück gab es noch Physio Wolfgang Westner: Der konnte die drei für das letzte Gruppenspiel gegen die Bayern wieder einigermaßen fit machen. „Das mussten wir unbedingt gewinnen“, berichtete Roland von Kummant. Denn die Bayern hatten vor dem letzten Gruppenspiel das bessere Torverhältnis.

Doch bereits nach zwei Minuten wurde es schwierig, als Bayern einen Strafstoß zum 1:0 verwandelte. Doch die Brucker wehrten sich und setzten die Bayern in deren eigener Hälfte fest. Und so war das 1:1 durch „Kopfball-Ungeheuer“ Peter Held nur eine Frage der Zeit. Der FCF war am Drücker und war dem Siegtreffer nahe. Doch den machten erneut die Bayern durch einen weiteren Elfmeter.

FC Fürstenfeldbruck glänzt auf dem Platz und beim Bierausschank

„Wir hätten es verdient gehabt, ins Endspiel einzuziehen“, sagte Roland von Kummant nach den Meisterschaften. Sogar die Zuschauer hatten die Kreisstädter nach dem starken Auftritt auf ihrer Seite. „Ein Lob an die ganze Mannschaft. Alle Angeschlagenen haben auf die Zähne gebissen. Es war unglaublich, und der Titel wäre absolut drin gewesen“, so von Kummant.

„Einen Titel konnten wir dann aber am Abend doch noch mit nach Hause nehmen“, sagt der FCF-Kicker mit einer Portion Humor. „Wir waren die Strichführer beim Bierausschank.“ (Dieter Metzler)

Auch interessant

Kommentare