Fußball Landesliga Südost

Nur nicht verkrampfen: TuS Holzkirchen beim TSV Kastl zu Gast

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Enttäuschte Gesichter gab es beim TuS Holzkirchen nach der fünften Niederlage in Folge. Beim TSV Kastl soll nun endlich ein Erfolgserlebnis her. 

Für den TuS Holzkirchen geht es in der Fußball Landesliga zum TSV Kastl. Mit dabei ist dann auch wieder Kapitän Lars Doppler.

Holzkirchen – Zwischen dem TuS Holzkirchen und dem TSV Kastl kommt es an diesem Samstag zum Kellerduell: Nur drei Vereine stehen in der Fußball Landesliga Südost aktuell schlechter da als der Bayernliga-Absteiger von der Haidstraße und die Elf von Jürgen Gal.

Die Holzkirchner mussten gegen den VfB Hallbergmoos und Ex-Coach Gediminas Sugzda die fünfte Niederlage in Folge hinnehmen – es war erneut eine schmerzliche und unnötige, die die Frage aufwirft, ob es der Mannschaft von Trainer Jens Eckl derzeit an den Spielertypen fehlt, die in engen Spielen das Ruder herumreißen können. „Natürlich fängst du nach fünf Pleiten das Überlegen an, warum es nicht reicht“, sagt Eckl. „Aber das hat nichts mit den Charakteren zu tun – es sind alle hoch motiviert, uns wieder auf die Siegerstraße zu bringen.“

Mit Lars Doppler kehrt zumindest der Kapitän, der die vergangenen beiden Begegnungen aus privaten Gründen verpasst hat, auf den Platz zurück. Zwar wusste Benedict Gulielmo als Kapitän und Innenverteidiger durchaus zu überzeugen, doch auch Alexander Zetterer steht von Spiel zu Spiel stabiler und übernimmt Verantwortung.

Für Eckl dürfte dies zur Folge haben, dass er seinen Allrounder Gulielmo beispielsweise auf die immer wieder wackelnde Linksverteidiger-Position schiebt – auch Gulielmos Comeback auf der Sechs ist denkbar. „Beni ist gegen Kastl definitiv ein Kandidat für das zentrale Mittelfeld“, verrät Eckl. „Das Positionsspiel, dass wir in dieser Woche intensiv trainiert haben, ist eine besondere Stärke von ihm.“

Das Neu-Duo mit Daniel Höpfinger und Burhan Bahadir könnte also erstmals zum Durchtausch kommen, sodass auch Bahadir den Posten links hinten übernehmen könnte. Nach vorne sollte für den TuS dagegen auch ohne den verabschiedeten Basti Hahn etwas möglich sein. Kastl stellt zusammen mit dem SB Chiemgau Traunstein mit 22 Gegentoren (2,75 im Schnitt pro Spiel) derzeit die Schießbude der Liga dar – unter anderem beim SB Rosenheim setzte es eine 0:6-Klatsche. Trotzdem warnt der TuS-Coach: „Ich kenne Kastl schon sehr lange, die meisten Spieler sind dort schon ein paar Jahre. Das ist ein eingeschworener Haufen, der aus einer klaren Ordnung ins Umschaltspiel kommen will.“

Die Holzkirchner wollen jedenfalls mit allen Mitteln die Abstiegsrelegationsplätze verlassen. Nach einem vielversprechenden Start haben sich Spieler und Verantwortliche die vergangenen Wochen ganz anders vorgestellt – ein Sieg scheint unausweichlich. „Das ist eine absolut richtungsweisende Partie“, erkennt auch Eckl. „Man darf nur nicht verkrampfen, sondern unser Ziel muss es sein, die letzten Prozentpunkte in Sachen Klarheit und Konzentration abzurufen – das ist alles, was zuletzt gefehlt hat.“

Zum Spiel

Samstag, 31. August, 18 Uhr Sportanlage Kastl. 

Voraussichtliche Aufstellung: Zeisel – Gerg, Zetterer, Doppler, B. Bahadir – Gulielmo, Höpfinger, Maurer, Korkor – T. Bauer, Erten. 

Auf der Bank: Grünewald, Piendl, Baumann, S. Bahadir, Frei, Grbic. 

Schiedsrichter: Ilirjan Morina (Lindau).

Quelle: Merkur.de

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