Oberbayerische U17-Hallenmeisterschaft

Der SE Freising verpasst als Gruppendritter den Einzug in die Vorschlussrunde

Aller Einsatz war vergebens. Trotz einer guten Leistung scheiterte die U17 der SE Freising bei der oberbayerischen U17-Hallenmeisterschaft.

Freising – Sie hatten richtig für Furore gesorgt: Die U17-Junioren des SE Freising stürmten in der vergangenen Hallensaison von Sieg zu Sieg. Sie gewannen die Hallenmeisterschaft Donau/Isar, schnappten sich den Titel im Bezirk Oberbayern – und wurden am 9. Februar 2019 schließlich Bayerischer Vizemeister.

Den Traum, eine solche Erfolgsserie hinzulegen, hatte natürlich auch die heutige U 17 der Freisinger, die am Sonntag nach Hausham zur oberbayerischen Hallenmeisterschaft reiste. Am Ende reichte es für die Mannschaft der beiden Trainer Klaus Huber und Kevin Witzl zwar nicht zum ganz großen Wurf, dennoch kehrte der Bezirksoberligist mit einem guten Gefühl zurück nach Lerchenfeld.

Trainer bemängelt Chancenverwertung

Das erste Match ging zunächst noch halbwegs zufriedenstellend los für die Gelb-Schwarzen: Gegen den SC Fürstenfeldbruck zeigten die Domstädter eine klasse Leistung, das Team hatte den Gegner recht gut im Griff. „Einzig die Chancenauswertung hätte besser sein können“, bemängelte Trainer Huber. Somit wurde es unter dem Strich nur ein 1:1-Remis gegen den Landesligisten aus Bruck, Metehan Altay hatte für die Lerchenfelder egalisiert.

Nicht wirklich chancenlos, obwohl es am Ende 0:2 gegen den Bayernligisten stand, waren die Freisinger gegen den SV Wacker Burghausen. Denn auch gegen den klaren Favoriten hielten die Domstädter gut mit, doch wiederum fehlte dem SEF-Nachwuchs vor den etwas kleineren Futsal-Toren die Erfahrung. „Über weite Strecken haben wir auf Augenhöhe gespielt“, berichtete Coach Klaus Huber.

Entscheidung fällt erst im letzten Gruppenspiel

So oder so: Angesichts der Niederlage waren die Freisinger nun gefordert – und sie lieferten mit starken Auftritten ab. Zunächst gewannen die Lerchenfelder mit 2:1 gegen den TSV Murnau – Liam Russo und Ilkan Atak erzielten die Tore zum verdienten Sieg. Und auch gegen den SB Chiemgau Traunstein waren die Gäste aus der Savoyer Au das klar bessere Team, dabei schossen wiederum Russo und Atak einen 2:0-Erfolg heraus.

Damit musste schlussendlich das letzte Gruppenspiel gegen den FC Ismaning die Entscheidung bringen. „Das Halbfinale wäre drin gewesen“, wollte Huber hinterher nicht groß lamentieren. „Uns ist dann aber etwas die Kraft ausgegangen.“ Am Ende hatten die Freisinger gegen den späteren Finalisten aus Ismaning beim 0:3 doch klar das Nachsehen. Dadurch hatte der SEF als Drittplatzierter in der Gruppe A den Einzug in die Vorschlussrunde verpasst – angesichts der Konkurrenz ist das aber kein Beinbruch.

Quelle: Merkur.de

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