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Ein Dorf, ein Verein, ein Ziel

Ohlstadts Kampf um den Klassenerhalt - Mit Fanbus zum Saisonfinale

Robuster Zweikämpfer: Maximilian Husel (l.) beackert gegen Miesbach erneut die linke Abwehrseite. foto: rabuser

An Unterstützung wird es dem SV Ohlstadt nicht mangeln. Unter dem Motto „Ein Dorf, ein Verein, ein Ziel“ sollen möglichst viele Anhänger den Weg zum Abstiegsfinale nach Miesbach finden (Samstag, 14 Uhr).

Dazu haben die Fußballer eigens einen Reisebus organisiert. Treffpunkt für Spieler und interessierte Fans ist um 12.30 Uhr am Sportheim. Nachdem in der Vergangenheit der Schulterschluss zwischen Zuschauern und Mannschaft in prekären Situationen stets passte, dürfen die Ohlstädter auf ihrer bedeutsamen Mission zum Klassenerhalt auf reichlich Unterstützung hoffen. Coach Jan Tischer gefällt die Aktion. Er findet einen „guten Abschluss“ zusammen mit dem Anhang nicht schlecht, nachdem heuer Team und Fans „nicht immer auf einer Wellenlänge“ gewesen wären.

Während der SVO-Tross vermutlich in Miesbach immer wieder die Kreisliga-Spielstände auf seinen Smartphones aktualisieren wird, schiebt Tischer die übrigen Partien zunächst zur Seite. „Ich möchte nicht 90 Minuten auf mein Handy starren“, sagt der 40-Jährige. Er vertraut vielmehr auf die Stärke seiner eigenen Schützlinge. Mut macht ihm besonders die konzentrierte Trainingsleistung vom Donnerstag. Tischer betont: „Die Mannschaft will nichts anbrennen lassen.“

Ansonsten ist die Rechnung für das Saisonfinale ziemlich einfach: Siegt der SVO in Miesbach, hat er den Klassenerhalt ohne jegliche Zweifel in der Tasche. Endet das Duell mit einem Remis, bedarf es der Schützenhilfe aus Brunnthal (gegen Otterfing) oder Kreuth (gegen Aying). Einer der Verfolger dürfte dann ebenfalls maximal unentschieden spielen. Im Falle einer Niederlage dürfte weder Otterfing noch Aying ein besseres Resultat als die Punkteteilung erzielen. Andernfalls geht es für den SVO kommende Woche in die Relegation.

Diesem Szenario steht freilich der starke Auftritt der Vorwoche entgegen. Kämpft das Team in ähnlich beeindruckender Weise wie jüngst beim 1:0-Heimsieg gegen Meister Brunnthal, ist Tischer nicht bange. Auch spielerisch hat er Fortschritte beobachtet. Er sagt: „Die Unbekümmertheit am Ball war wichtig.“ Den Schlüssel zum nächsten Erfolg sieht Tischer gegen Miesbach im Unterbinden dessen Umschaltspiels. „Darauf müssen wir höllisch aufpassen.“ Gewährt man den Gastgebern Raum, wird es gefährlich. Automatisch weniger Gestaltungsfreiheit bekommt der SVM, wenn Ohlstadt selbst den Ball in den eigenen Reihen hält. So zumindest ist der Plan von Tischer und Co-Trainer Michael Koller. „Wir wollen agieren und das Spiel machen.“

Ein weiterer Aspekt, der für den SVO spricht, ist der ungewöhnlich üppig bestückte Kader. Einzig Levent Karaca fehlt neben den schon länger verletzten Simon Nutzinger und Matthias Kaindl. Mit Bernhard Kurz, Michael Guglhör und Tobias Fels gibt es drei Rückkehrer. Fraglich ist lediglich, ob der angeschlagene Klaus Zach in der Startelf steht oder doch auf der Ersatzbank Platz nimmt. Derweil hat es mit Maximilian Husel ein Kicker aus der Reserve durch starkes Engagement ins Kreisliga-Team geschafft. OLIVER RABUSER

Quelle: Merkur.de

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