SV Ohlstadt durchbricht seine schwarze Serie

- Der Jubel war grenzenlos. Die Ersatzspieler rissen die Arme hoch, stürmten aufs Feld, fielen ihren Kollegen auf dem Platz in die Arme. Der SV Ohlstadt hat seine schwarze Serie endlich durchbrochen - und das ausgerechnet auswärts, wo sich die Mannschaft von Trainer Stefan Schwinghammer bislang nicht gerade mit Ruhm bekleckerte. Beim TSV Gilching-Argelsried siegte Ohlstadt mit 2:0 (1:0).

Der Coach zeigte sich erleichtert: "Das war ein unheimlich wichtiger Sieg." Der Blick auf die Bezirksliga-Tabelle zeigt auch, warum. Die Ohlstädter, die immer noch auf dem Abstiegsplatz liegen, haben nun nur noch einen Punkt Rückstand auf den TuS Geretsried; damit rückt das Mittelfeld langsam wieder in Reichweite. Ohne eine gehörige Portion Glück ging es nicht ab in Gilching. Denn die Gastgeber erwiesen sich an diesem Nachmittag als Meister im Auslassen von Chancen. Doch das störte Schwinghammer wenig.

Beide Teams spielten zu Beginn offensiven Fußball. Nach knapp zehn Minuten hatten die Gäste Glück, als Mike Pohlenz am Ball vorbeigrätschte und noch ein Gilchinger übers Tor verzog. Danach zeigte Ohlstadt erstmals sein Können: Michael Neumeier spielte einen Steilpass auf Markus Reißl (13.), der seinen Bewacher stehen ließ und auch den Torhüter überwand. Gilchings Libero konnte aber noch klären. Zwei Minuten später der erste Jubelsturm beim SVO: Markus Reißl entwischte einmal mehr und ließ sich diesmal nicht mehr abhalten. Er schob aus spitzem Winkel von links den Ball zum 1:0 ins Tor.

Die Gäste zogen sich daraufhin etwas zurück, setzten auf eine sichere Defensive. Und die hielt dicht. Besonders Libero Andi Fischbach sowie Keeper Florian Hauschild verdienten sich Bestnoten. "Überragend", meinte Schwinghammer. Und die Abwehr hatte wahrlich viel zu tun. Einmal rettete Fischbach auf der Linie (22.), dann Franz Wittig (58.) ebenfalls in größter Not.

Gerade nach dem Seitenwechsel drängte Gilching auf den Ausgleich, setzte sich im Strafraum der Gäste fest. Der SVO wartete auf Konter und bekam sie auch. Schwinghammer bewies ein glückliches Händchen, brachte in der 64. Minute Stefan Frombeck, der nur kurze Zeit später alles klar machte. Der Joker reagierte nach einem rasch ausgeführten Freistoß am schnellsten und bugsierte im Fallen den Ball über die Linie zum 2:0 (68.).

"Wir haben super-diszipliniert gespielt und waren läuferisch stark. Natürlich hatten wir das Glück des Tüchtigen", analysierte Schwinghammer freudestrahlend.

Quelle: Merkur.de

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