Maxi Hain gesperrt

Ohne den Kapitän: Hält Buchbachs Serie auch in Ingolstadt?

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Szene aus dem Hinspiel: Die Buchbacher Thomas Leberfinger und Moritz Löffler (r.) versuchen vergeblich, Andreas Buchner auf dem Weg zum 2:3-Anschlusstreffer zu stoppen.

TSV Buchbach - Der TSV Buchbach tritt am Donnerstag um 19.30 Uhr beim FC Ingolstadt II an. Aufgrund des Nachholtermins am Ostermontag in Memmingen wurde die Begegnung beim Tabellenneunten vorverlegt.

„Wir müssen so spielen wie gegen Fürth und Nürnberg“, sagt Buchbachs Co-Trainer Walter Werner. „Ich habe mir Ingolstadt angeschaut. Das sind fast lauter junge Burschen, die für fast jede Situation eine spielerische Lösung suchen.“ Unterstützt werden die Nachwuchskräfte des Bundesligisten meist von den Routiniers Andreas Buchner und Kapitän Stefan Müller.

Die Rot-Weißen, die gegen Fürth und in Nürnberg jeweils ein 1:1 holten, sind seit fünf Spieltagen ungeschlagen und wollen auch in Ingolstadt etwas mitnehmen. Gegenüber dem 1:0 gegen Aschaffenburg müssen Anton Bobenstetter und Werner die Mannschaft auf mindestens zwei Positionen verändern, da Florian Pflüger wegen muskulärer Probleme in der Wade und Kapitän Maxi Hain wegen der zehnten Gelben Karte fehlen.

„Florian ist ein Spieler, der sehr viel über die Kraft kommt, deswegen wollen wir da nicht einen Faserriss riskieren. Vielleicht geht es ja dann am Montag in Memmingen wieder bei ihm“, so Werner. Da wird Hain dann sicher wieder dabei sein. Dass der Kapitän in dieser Saison schon zehn Mal verwarnt worden ist, erachtet Werner als normal: „Maxi ist ja kein Raubein, aber er muss sich halt ganz oft opfern, wenn er da hingeht, wo sich gerade ein Brandherd auftut.“

Für Hain, der allein aufgrund seiner Präsenz und Körpersprache schwer zu ersetzen ist, könnten entweder Moritz Löffler oder Patrick Walleth ins Zentrum rücken. Für Markus Grübl, der eigentlich nach der Winterpause als Sechser fungieren sollte, dürfte ein Einsatz in der Startelf noch zu früh kommen. „Wir haben in den nächsten Wochen so viele Spiele, dass wir jeden Mann brauchen werden. Da müssen wir sicher auch mit den Kräften haushalten“, erklärt Werner. Zumal der Kader nicht groß sei und keine langfristigen Ausfälle verkraften könne.

„Das Schöne ist“, sagt der Co-Trainer, „dass jeder unserer Angreifer andere Qualitäten ins Spiel bringt. Maxi Bauer setzt sich oft dank seiner Kraft und Dynamik durch, Patrick Drofa kommt über die Schnelligkeit, Stefan Denk hat diese Ruhe und Übersicht vor dem Tor, und Ludwig Dotzler ist eine Mischung aus diesen Tugenden. Und wir dürfen Tommy Breu nicht vergessen, der mit seinem rechten Fuß immer für einen Treffer gut ist“.

Die Regionalliga-Bilanz zwischen den beiden Mannschaften ist übrigens mit je drei Siegen und einem Unentschieden ausgeglichen. Das einzige Remis gab es letzte Saison beim 1:1 in Ingolstadt. Werner: „Mit diesem Resultat könnten wir leben.“

Quelle: fussball-vorort.de

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