Ingolstadt nutzt Schwächen gnadenlos aus

Ohne Neu-Coach Faber: Unterföhring erneut chancenlos

Fadhel Morou und Kollegen mussten erneut Lehrgeld bezahlen. F: Leifer

Der bisherige Dritte Ingolstadt II ist der neue Zweite. Für den erst einmal abgeschlagenen Letzten war der erste Verfolger des TSV 1860 München am Samstag zwei Nummern zu groß. Das 1:5 (1:2) ist die höchste Saisonniederlage des Regionalliga-Sorgenkinds aus dem Münchner Norden.

Der neue FC Unterföhring im ersten Spiel nach der Trennung von dem glück- und sieglosen Coach Thomas Seethaler war ein mutiger. Mit Morou, Olwa-Luta und Takahara standen gleich drei Konterflitzer mit Philipp Schmidt in der Startelf, die von dem gelbgesperrten Andreas Faber angeleitet wurde. Dieser vertrat den neuen Trainer Peter Faber, der wegen einer Familienfeier verhindert war. Der Trainerwechsel unter der Woche kam also auch für die Familie Faber ziemlich überraschend.

Es war keine große Überraschung, dass der Tabellendritte Ingolstadt Vorteile hatte, spielerisch besser war und zur Pause auch verdient führte. Bitter für den anfangs defensiv kompakten FCU war das Tor bei der ersten halben Chance. Ein abgefälschter Freistoß brachte die Führung (10.). Danach hatten die Ingolstädter aber einige gute Möglichkeiten, unter anderem einen Lattentreffer. Unterföhring setzte aber auch den einen oder anderen Nadelstich und verdiente sich den späten Treffer. Mit dem 1:2 in der Nachspielzeit wahrte der noch sieglose Letzte seine Option auf einen Punkt.

Diese Hoffnung währte aber nur kurz. In der zweiten Hälfte kassierten die Unterföhringer ihre höchste Saisonniederlage, die dann auch in der Höhe völlig in Ordnung ging. Das Team der Stunde aus Ingolstadt, das nun fünf Siege mit 17 Toren zu Buche stehen hat, war zwei Nummern zu groß für das Tabellenschlusslicht Unterföhring. Der FCU ist sich auch dessen bewusst, dass die Punkte für eine Aufholjagd zu den anderen Mannschaften im Tabellenkeller gegen andere Teams geholt werden müssen. Ein Lichtblick für das Derby gegen den VfR Garching ist nun, dass Andreas Faber seine Gelbsperre durch hat und Martin Büchel dann auch wieder zurück ist von seinen Liechtenstein-Länderspielen. Und kommenden Samstag im Sportpark Heimstetten feiert der neue Coach Peter Faber endgültig sein Debüt auf der Regionalliga-Trainerbank.

Quelle: fussball-vorort.de

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