Schießerei an High School in Los Angeles: 15-Jähriger auf der Flucht

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Ohne Sechs zu drei Punkten

- VON PAUL HOPP Weilheim - "Wir sind angekommen." Dieser Satz fiel gleich mehrmals, als sich die Weilheimer Spieler nach dem Schlusspfiff gegenseitig beglückwünschten. Ob sich der TSV tatsächlich schon in der Bezirksliga akklimatisiert hat, bleibt abzuwarten, da der Gegner äußerst schwach war. Doch egal: Mit dem 5:1 (2:1)-Heimerfolg über den SC Gaißach am gestrigen Mittwochabend haben die Weilheimer ein erstes positives Zeichen gesetzt. Und das, obwohl ihnen mit Spielertrainer Martin Kindermann - er wurde an der Hand operiert -, Alwin Gerber, Jörg Bauer, Jörg Helfer, Michael Berndt und Gediminas Sugzda gleich sechs Leistungsträger fehlten.<BR>

"Mulmig war mir deshalb nicht. Man hat gesehen, dass wir immer noch eine gute Mannschaft haben", meinte Libero Steffen Thiel. Eine gewisse Nervosität zu Beginn war aber unverkennbar. "Wir haben auch noch nie in dieser Konstellation zusammen gespielt", so Thiel. Das Eigentor Davide Carbones, der nach einer Flanke von Gaißachs Mi- BEZIRKSLIGA chael Schwaiger den Ball völlig freistehend im Netz versenkte (3.), war damit aber nicht zu erklären. Auch die kapitalen Fehlpässe von Stanislav Krotak (13.) und Thiel (22.), nach denen jeweils ein Gaißacher Stürmer allein aufs TSV-Tor zueilte, in Torwart Christoph Wiedemann aber seinen Meister fand, zeigten, dass die Weilheimer doch noch einige Arbeit vor sich haben. Der Einsatz jedoch stimmte. "Jeder hat für jeden gearbeitet", lobte Thiel.<P>Und auch wenn hie und da leichtfertig Bälle im Mittelfeld verloren gingen, vor dem gegnerischen Tor blitzte das technische und spielerische Potenzial des TSV auf. Beim 1:1 (23.) ließ Georg Tafertshofer mit einer wuchtigen Direktabnahme nach einem Carbone-Freistoß dem Gäste-Keeper keine Chance, dem 2:1 (37.) durch Andreas Aumann, dessen Schuss vom Innenpfosten ins Tor sprang, ging ein weiter Diagonalpass Tafertshofers voraus.<P>Den schönsten Treffer sahen die Zuschauer, denen sonst zahlreiche Stockfehler geboten wurden, nach dem Wechsel, als Aumann Torsten Wechsler mit einem feinen Pass an allen Abwehrspielern vorbei in Szene setzte und dieser zum 3:1 vollstreckte (55.). Mit dem Tor fand zugleich die "kurze Schwächeperiode" (Thiel) des TSV ihr Ende. In der Schlussphase bewahrte TSV-Keeper Wiedemann seine Vorderleute noch vor einem nervenaufreibenden Abend: Zunächst rettete er mit einem Reflex gegen den völlig freistehenden Florian Weber, Sekunden später lenkte er einen Fernschuss von Johannes Schlosser an den Pfosten (78.). "Ohne die Paraden kommen wir noch in Schwierigkeiten", so Thiel. Im Gegenzug machte Nusmir Velic mit dem 4:1 (79.) alles klar.<P>In den Schlussminuten traf Krotak noch den Pfosten (87.), der eingewechselte Christian Rannetshauser, er beendete vor zwei Jahren seine Karriere und wurde für diese Partie reaktiviert, schloss einen schönen Spielzug mit dem 5:1 ab.<P>

Quelle: Merkur.de

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