"Julian Green war über Jahre mein bester Freund"

Olwa-Luta: "Beim FC Bayern habe ich nie geschätzt, was ich hatte"

+
Malcom Olwa-Luta trifft Legende Ze Roberto: Der Stürmer hat seinen Traum vom Profi-Fußball noch nicht aufgegeben.

SV Heimstetten - Malcom Olwa-Luta hat im Sommer seine Sachen gepackt und den Sprung zu Rot-Weiss Essen gewagt. Dass den Stürmer in Oberbayern noch niemand vergessen hat, zeigt jüngst ein Post an seiner Pinnwand.

Ewald Matejka vom SV Heimstetten gratulierte dem Stürmer zu seinem Einstand in der Regionalliga West: "Trotz Niederlage, gut gespielt Balo. Nach einem Seuchenjahr beim SV Heimstetten wagt Malcom Olwa-Luta jetzt den Sprung in die Regionalliga West zu RW Essen. Wir haben mit dem Stürmer über seine Zeit beim SV Heimstetten und beim FC Ismaning gesprochen. Zudem verrät Malcom, zu wem er aus seiner Zeit in der Jugend des FC Bayern noch Kontakt hat.

Deine bisherige Karriere hat sich ausschließlich im Großraum München abgespielt. Warum wagst du nun den Schritt nach Essen?

Wenn man die Möglichkeit hat, für so einen traditionsreichen Verein zu spielen, muss man das machen. Hier stehst du als Spieler ganz anders im Schaufenster. Mit dem Verein kann ich einiges erreichen

RWE ist ein Traditionsverein. Hast du schon einen Eindruck von der Geschichte des Klubs bekommen?

Man kriegt das täglich mit, wie verrückt die Leute hier nach RWE sind. Vorallem an Spieltagen ist das der Wahnsinn, wenn du vor mindestens 8.000 Fans aufläufst. Bei jedem Training sind Fans da, die die Spieler pushen. Sowas hab ich noch nie erlebt. Vorallem nicht in der Regionalliga.

In Essen wird unter Profi-Bedingungen gearbeitet. Wie ist es für einen Fußballer dort zu spielen?

Es freut mich total, wieder unter Profi-Bedingungen zu arbeiten. Das hatte ich zuletzt beim FC Bayern. Etwas Schöneres gibt es nicht. Hier gilt der volle Fokus dem Fußball. Das ist einfach nur geil. Ich denk über unsere Anlage und das Stadion brauch ich nicht viel sagen. Das ist einfach nur ein Traum. Auch wie in der Geschäftsstelle und drumherum gearbeitet wird. Das ist absolutes Profi-Niveau.

Welche Rolle kann die Mannschaft in der nächsten Saison spielen?

Die Mannschaft muss sich noch finden. Das sieht man auch an den Ergebnissen. Aber wir wollen  auf jeden Fall ganz oben mitspielen. Jetzt gilt es weiter hart zu arbeiten und Woche für Woche die Punkte zu holen.

Setzt du nun nochmal alles auf die Karte Profifußball?

Ja klar. Ich habe all die Jahre nicht umsonst so hart gearbeitet. Ich möchte Profi werden. Jetzt erst recht. Ich habe in der Jugend bei Bayern schon einen Einblick bekommen und es mir dann selber verbaut. Ich habe meine Möglichkeiten nicht geschätzt und habe nicht alles dafür gegeben. Deswegen gebe ich jetzt alles dafür, meinen Traum wahr zu machen!

Für Heimstetten hast du verletzungsbedingt kaum Spiele bestritten. Wie ist deine momentane körperliche Verfassung?

Das letzte Jahr war zum Wegschmeißen für mich. Aber ich habe mich trotzdem weiterentwickelt und das Beste draus gemacht. Körperlich fühle ich mich gut und komme immer besser in Rythmus. Jetzt fehlt mir nur die Spielpraxis. Aktuell bin ich bei 80  Prozent.Du warst lange Zeit in der Jugend des FC Bayern aktiv. Zu welchen Jungs hast du noch Kontakt und welche waren die besten, mit denen du zusammengespielt hast?

Mit Julian Green hab ich am meisten Kontakt, da wir über Jahre hinweg beste Freunde waren. Jetzt haben wir immer noch einen sehr engen Draht. Ansonsten stehe ich noch mit Aggelos Oikoinoumu, Daniel Sein, Säer Sene, Christian Derflinger und Lucas Genkinger in Kontakt. Das wars dann aber auch. Jeder geht seinen eigenen Weg. Fußballerisch waren Julian und Aggelos die besten Spieler, mit denen ich bisher gespielt habe.

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Meistgelesen

Ismaning-Coach Elfinger: "Kein finales Spiel"
Ismaning-Coach Elfinger: "Kein finales Spiel"
Endspurt vor der Winterpause: Schmöller dosiert Training
Endspurt vor der Winterpause: Schmöller dosiert Training
So wurde Buchbachs Trainer zum Unglücksraben für die Löwen
So wurde Buchbachs Trainer zum Unglücksraben für die Löwen
SVH-Coach Schmitt adelt Team: "Ein Top-Spiel. Hut ab!"
SVH-Coach Schmitt adelt Team: "Ein Top-Spiel. Hut ab!"

Kommentare