Ostertag hofft auf dreckigen Sieg

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Eching will einen dreckigen Sieg gegen den SV Erlbach.

TSV Eching - Vor dem Rückrundenstart am Samstag gegen den SV Erlbach (15 Uhr, Willi- Widhopf-Stadion) läuten beim TSV Eching sämtliche Alarmglocken.

Nach mittlerweile fünf sieglosen Spielen am Stück droht bereits an diesem Wochenende der Absturz in den finsteren Tabellenkeller. „Wir waren in den letzten Spielen zwar nah dran an besseren Ergebnissen, sind aber in vielen Situationen weiterhin zu naiv“, bemängelt TSVTrainer Alfred Ostertag und stellt sich wiederholt die Frage, wie mit der aktuellen Entwicklung umzugehen sei. Eine Musterlösung gibt auch sein reichhaltiges Repertoire nicht her.

Klar aber ist, dass nun die Wochen der Wahrheit bevor stehen. Bitter daran wäre, so Ostertag, „dass wir zuletzt wahnsinnig viel investiert haben und nicht belohnt worden sind“. Doch Ostertag ist sich der Automatismen im Fußball bewusst und liefert die Gründe für die momentane Lage gleich mit. „Noch nicht ein einziges Mal haben wir mit der gleichen Startaufstellung in der Folgewoche begonnen“, verweist der Coach auf eine lange Liste mit verletzten und kranken Akteuren.

Darunter hätte dann die Trainingsbeteiligung gelitten, weshalb Ostertag vermutet, „einige Spieler könnten bereits an ihrer Leistungsgrenze angekommen sein“. Statt Vollgas bis zur Winterpause klingt das eher nach Sparflamme. „Was wir benötigen, ist einfach mal ein dreckiger Sieg“, hofft Ostertag auf ein kleines Wunder gegen die wieder erstarkten Erlbacher. Ein Meilenstein hin zu besseren Resultaten dürfte obendrein bessere Disziplin sein. Auch am letzten Samstag beschäftigten sich einige Akteure kaum weniger mit den Entscheidungen des Gespanns als denn der eigenen Leistung.

„Das lasse ich mir nicht bieten“, kündigt der Trainer eine klare Linie an. „Von den Spielern erwarte ich, dass sie auf dem Platz ruhig bleiben. Von Außen kann ich mit Sicherheit besser beurteilen, ob ein Pfiff richtig oder falsch ist.“ Die „Fair Play-Wertung“ spricht Bände; Eching belegt darin den letzten Platz. Auch vor weiteren Maßnahmen schreckt Ostertag nicht zurück: „Notfalls helfen nur Disziplinarstrafen“. Überhaupt stellen die Zebras den bisherigen Saisonverlauf auf die Probe. In den nächsten Tagen folgt eine Bestandsaufnahme mit dem Vorstand.

Dort soll erörtert werden, welche Hebel in Bewegung gesetzt werden müssen, um zukünftig wieder erfolgreicher zu sein. Auch bei der zweiten Mannschaft besteht reichlich Luft nach oben. „Bestimmt beneidet mich momentan keiner um meine Aufgabe“, glaubt der Cheftrainer, um dann den Blick nach vorne zu richten. „Aber wir packen die Arbeit an!“

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Quelle: fussball-vorort.de

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