Echings Coach will die VfB-Offensive um Ben Held stoppen

Ostertag: "Wir haben gegen Hallberg nichts zu verschenken"

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Will auch gegen die foirmstarken Hallberger nicht kampflos klein beigeben: Echings Coach Fredi Ostertag.

TSV Eching - So macht Fußball Spaß: „Es war einer der schönen Tage für den TSV Eching“, freut sich Trainer Fredi Ostertag nach dem jüngsten Sechs-Punkte-Samstag. Denn nicht nur das Landesliga-Duell gegen den TuS Holzkirchen wurde gewonnen, auch die Zweite Mannschaft siegte im Vorspiel.

Beides zusammen ist Premiere in dieser Saison. Diese Euphorie will der Coach nun in das Derby beim VfB Hallbergmoos mitnehmen.

Ostertag richtet den Fokus an einer seiner früheren Wirkungsstätten klar auf die Defensive: „In erster Linie müssen wir die Hallbergmooser Offensivkräfte in den Griff bekommen“, sagt Ostertag. „Gerade Benjamin Held trifft, ob im Trikot des VfB oder früher für Freising, sehr gerne gegen uns.“ Obacht sei aber auch bei Standards geboten.

Doch zu viel Ehrfurcht will der TSV-Trainer gar nicht aufkommen lassen: „Wir haben nichts zu verschenken – und im Gegensatz zum letzten Derby in Hallbergmoos ist Marc Gundel jetzt auf unserer Seite“, meint Ostertag schmunzelnd. Zur Erinnerung: Vor fast exakt einem Jahr – am 12. Oktober – sicherte Gundel, damals wie Tim Gebhard, Franz Hornof und Philipp Schuler noch in Diensten des VfB, mit einem Doppelpack innerhalb von 100 Sekunden den 2:0-Heimsieg. „Wir waren zu dem Zeitpunkt noch keine gefestigte Mannschaft, haben aber trotzdem gut mithalten können“, blickt Ostertag zurück.

In dieser Saison ordnet der Trainer die Entwicklung seiner Mannschaft ein paar Stufen höher ein. Zuletzt steckten die Zebras im Spiel gegen Holzkirchen nicht nur den 0:1-Rückstand weg, sondern zeigten sich auch vom späten Ausgleich der Gäste unbeeindruckt. Denn quasi im Gegenzug traf Schuler zum umjubelten 3:2-Endstand. Für die „gute Einstellung“ verteilt Ostertag ein Extra-Lob, spielerisch gab es aber erst nach der Pause Grund zur Freude: „Zur Halbzeit habe ich die Mannschaft gefragt, warum sie nicht einfach ein bisschen Fußball spielt“, verrät der TSV-Trainer. Gesagt – getan.

Auch am Freitagabend sollen die spielerischen Elemente nicht zu kurz kommen. Und um die Bälle vorne zu halten, rückt Fabijan Hrgota nach auskurierter Verletzung wieder in die Startelf. Er ersetzt den grippekranken Marco Doms. Bei Kevin Stoiber bestätigte sich der Verdacht auf Bandscheibenvorfall wohl nicht. Zumindest könnte der ehemalige Dachauer dank Spritzen und Tabletten im Landesliga-Derby mitwirken. Torschütze Schuler gibt seine Joker-Rolle vermutlich an Tolgahan Kilic weiter, dem Ostertag aber zuletzt eine sehr mannschaftsdienliche Spielweise attestiert. Schuler darf sich an seiner Stelle Hoffnung auf einen Platz in der Anfangsformation machen.

Quelle: fussball-vorort.de

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