Paul: "Den Elfer muss man nicht geben"

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Sebastian Paul hat das Toreschießen nicht verlernt.

SV Heimstetten - Es gibt Fußballer, die so grazil wie Sprinter über den Platz eilen. Und es gibt Fußballer, die im Spurt eher an Arnold Schwarzenegger erinnern, wenn er als Terminator üb...

SV Heimstetten - Es gibt Fußballer, die so grazil wie Sprinter über den Platz eilen. Und es gibt Fußballer, die im Spurt eher an Arnold Schwarzenegger erinnern, wenn er als Terminator über Rosen trampelt. Und es gibt Sebastian Paul. Setzt der Defensivspezialist des SV Heimstetten zum Sprint an, dann erinnert das an eine Mischung aus Goofy und Road Runner, die sich unter Wasser versucht, möglichst schnell fortzubewegen.

Anschauungsunterricht in diesem nicht eben orthodoxen Laufstil gibt es in der 56. Minute der Regionalligapartie des SVH gegen Illertissen. Da spurtet Paul einmal quer über den Platz, den Kopf in den Nacken gelegt, die rudernden Armen schaufeln gefühlt ganze Wassermassen zur Seite. Ziel seines Sprints ist jenes Grüppchen Fans, die den SVH auch heute unermüdlich nach vorne peitschen – die Hoaschdenger Buam, in deren Armen sich Sebastian Paul kurz darauf feiern lässt.

Grund für den Jubel ist ein eher seltenes Ereignis: Das Heimstettner Urgestein hat soeben ein Tor erzielt – noch dazu ein nicht ganz unwichtiges zum 2:1. Seit Jahren schon markiert Paul zuverlässig zwei Treffer pro Saison. Allein in dieser Spielzeit ist dem 26-Jährigen bislang noch kein Tor gelungen – „es wurde also langsam Zeit“, wird er später grinsend sagen.

Und damit nicht genug: Auch an der spielentscheidenden Elfmeterszene in der 94. Minute ist Paul beteiligt. Da wagt sich der Mittelfeldmann ein weiteres Mal in die gegnerische Hälfte und schlägt eine Flanke, die etwas unglücklich am Arm eines Gegenspielers landet. „Den Elfer muss man nicht geben“, räumt er ein. „Allerdings war das ausgleichende Gerechtigkeit, denn vor dem 2:2 gab’s ein klares Foul an unserem Spieler.“

Ein Tor erzielt, einen Elfer rausgeholt – und das alles drei Tage nach seinem Geburtstag. „Den werden wir heute Abend noch richtig feiern“, kündigt Paul nach dem Schlusspfiff an. Bleibt nur eine Frage: Wann gibt’s sein obligatorisches zweites Saisontor? „Am letzten Spieltag gegen Garching“, sagt Sebastian Paul und lacht. „Da mache ich in der 90. Minute das 1:0 und wir bleiben in die Liga.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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