FCU peilt Herbstmeisterschaft an

Einspreizen ist angesagt: Ferdinand Grund (l.) und seine Unterföhringer Teamkollegen richten sich beim Landkreis-Derby in Pullach auf ein Kampfspiel ein. Foto: förtsch

Unterföhring - Der FC Unterföhring als Sensationstabellenführer der Landesliga ist nach acht Siegen und zwei Unentschieden aus den letzten zehn Spielen jetzt an dem Punkt angelangt, der vergangenes Jahr in der Bezirksoberliga die Wende brachte.

Dort war Unterföhring zehnmal ungeschlagen und verlor direkt anschließend sechs Spiele in Serie. Das verflixte elfte Spiel nun in der Landesliga ist das Gastspiel beim SV Pullach (Samstag, 15 Uhr).

Andreas Faber, der gegen Burghausen einen Bänderriss und Syndesmosebandriss erlitt, wird das Zuschauen in Pullach besonders schwer fallen. Er kennt die Spieler des Gegners auch privat recht gut und ist mit dem einen oder anderen Pullacher auch zur Schule gegangen. Eine kleine gute Nachricht für Faber ist, dass er um eine Operation herum kommt und aller Voraussicht zur Vorbereitung nach der Winterpause wieder voll mitmachen kann.

Im jüngsten Spiel musste Ömer Gebesci verletzt raus, doch unter der Woche kam die Entwarnung. Somit kann die Siegermannschaft vom vergangenen Wochenende unverändert auflaufen. Die Sorgen von Trainer Alexander Ebner gehen nun aber in eine andere Richtung: „Gegen Burghausen und Augsburg haben wir schon voll am Limit spielt. Das kostet schon Schmalz.“ Er fragt sich, wie lange das Team dieses Niveau halten kann.

Außerdem wird Pullach ein ganz anderes Match. Die Mannschaft aus dem Landkreis-Süden kündigte bereits einen großen Kampf an. Nach den spielstarken Reserven der Großclubs Burghausen und Augsburg sind nun andere Qualitäten gefragt. „Da erwarten uns heiße Zweikämpfe, die wir annehmen müssen“, sagt Ebner. Und nebenbei fahren die Unterföhringer ihre Schiene weiter, immer nur ein Ziel für das nächste Spiel zu setzen. „Wir wollen jetzt mit einem Sieg Herbstmeister werden“, sagt Ebner vor dem Vorrunden-Finale.

Über eine Vorgabe bis zur Winterpause möchte der Trainer nichts sagen, denn er ahnt welche Perspektiven eine Fortsetzung des Höhenflugs im letzten Auswärtsspiel 2010 hätte. Nach Pullach stehen bis zur Winterpause nämlich noch vier Heimspiele an, mit drei Gegnern aus der unteren Tabellenhälfte. Die 40 Punkte, die der Verein eigentlich am Saisonende haben wollte, sind nun bis zur Winterpause wahrscheinlich. Zu dieser Marke fehlen noch sieben Zähler - aus fünf Spielen.

Voraussichtliche Aufstellung: Vidovic - Hutterer, von Kolzenberg, Manzinger, Grund - Kain, Brotz - Gebesci, Maraz, Sperl - Sichort.

Quelle: fussball-vorort.de

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