Erfahrener Coach für den Kreisklassisten

TSV Fürstenfeldbruck West: Peter Gschwandtner übernimmt mit 71 Jahren nochmal das Traineramt

„Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir die Klasse erhalten“, sagt Peter Gschwandtner.
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„Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir die Klasse erhalten“, sagt Peter Gschwandtner.

Peter Gschwandtner übernimmt mit 71 Jahren nochmal eine neue Mannschaft als Trainer. Mit dem TSV West möchte er auch in der kommenden Saison die Kreisklasse halten.

Fürstenfeldbruck – Peter Gschwandtner heißt der neue Trainer des TSV West. Er ist der Nachfolger von Norbert Wagner, der zum SV Mering wechselt. Der inzwischen 71-Jährige Gschwandtner ist beim Kreisstadtverein im Brucker Westen kein Unbekannter und hat scheinbar die Gene seines Vaters Rudolf geerbt. Der gehörte zu den Gründungsmitgliedern des TSV West im Jahr 1972 und war damals als Technischer Leiter sozusagen als „Mädchen für alles“ zuständig.

„Auch mir liegt der TSV West am Herzen“, sagt Peter Gschwandtner, der beim TSV im Laufe der vergangenen 20 Jahre mehrmals die „Westler“ schon trainiert hat. „Bereits vor 17 Jahren habe ich die erste Mannschaft, damals in der A-Klasse, trainiert, habe aber auch vor nicht allzu langer Zeit die A-Jugend und die zweite Mannschaft gecoacht“, erinnert sich Gschwandtner. Zuletzt hatte der 71-Jährige zwei Jahre pausiert.

„Damit dürfte ich wahrscheinlich der älteste Trainer im Landkreis sein.“

Trainer Peter Gschwandtner über sein Alter

„Als mich jetzt einige Westler ansprachen, ob ich nicht die erste Mannschaft wieder übernehmen möchte, auch um eine neue Mannschaft zu formen, habe ich zugesagt“, sagt Gschwandtner. Und er fügt noch hinzu: „Damit dürfte ich wahrscheinlich der älteste Trainer im Landkreis sein.“

Die Westler, die zuletzt in der Kreisklasse kickten und dort auf dem Abstiegs-Relegationsplatz standen, haben dank der besonderen Regelungen des Fußballverbandes zum Saisonabbruch, die Klasse ohne Relegationsspiel erhalten. „Das ist natürlich auch unser erklärtes Ziel für die beginnende neue Saison“, so Gschwandtner. „Mir hat es immer Spaß gemacht, mit jungen Menschen zu arbeiten, und mir macht es auch noch weiterhin Spaß“, sagt Gschwandtner. „Ein, zwei Jahre möchte ich den Trainerjob schon noch machen. Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir die Klasse erhalten.“

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