Pflichtaufgabe ernst nehmen - Schuster geht

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Optimismus, wohin man blickt: Auch die Pipinsrieder Fans trauen ihrem Team den Aufstieg zu.

FC Pipinsried - Nach dem Topspiel ist vor dem Liga-Alltag. Der FC Pipinsried muss sich in den nächsten zwei Wochen auf seine Pflichtaufgabe konzentrieren, ehe am Mittwoch, 29. April, das nächste Aufeinandertreffen zwischen dem FC Pipinsried und dem TSV Rain ansteht.

Am morgigen Sonntag bestreiten die FCP-Kicker um 17 Uhr das Heimspiel gegen den SB DJK Rosenheim. Die Ausgangsposition ist klar: Pipinsried muss einen Dreier einfahren und auf einen Ausrutscher des TSV Rain im Heimspiel gegen den Spitzenreiter aus Pullach hoffen.

FCP-Chef Konrad Höß tippt auf Rain: „Ich glaube nicht, dass Pullach in Rain etwas holt. Es kommt darauf an, wie die Stimmung in Pullach ist nach dem Verzicht auf die Regionalligalizenz, also auf den Aufstieg.“

Beim FC Pipinsried ist die Stimmung nach dem 0:0 im Nachholspiel gegen Rain nicht schlecht. „Ich bin gut drauf. Die Mannschaft spielt eine tolle Saison und die Relegation ist uns sicher“, erklärt Höß, der ohne weiteres zugibt: „Mir persönlich wäre die Relegation schon recht. Da hätten wir wieder richtig tolle Spiele mit vielen Zuschauern.“ Damit verbunden wären auch wieder große Einnahmen für die Pipinsrieder.

Einen Vorgeschmack bot das Spiel am vergangenen Mittwoch gegen Rain. „Auch wenn es offiziell nur 950 Zuschauer waren, da wurde die 1000-Marke sicher geknackt“, stellt Höß klar.

Auch Strobl blickt noch einmal auf Mittwoch zurück: „Mit etwas Abstand war das schon ein gewonnener Punkt für uns. Doch wir hätten in Führung gehen können, wer weiß, wie das Spiel dann gelaufen wäre. Nun freuen wir uns auf die Partie in zehn Tagen. Aber zuvor gilt es noch zwei weitere wichtige Spiele zu absolvieren.“

Am Sonntag erwartet der FCP den Tabellenvorletzten aus Rosenheim. Strobl: „Der Aufstieg wird nicht in den direkten Duellen mit Rain entschieden. Ich denke, es wird darauf ankommen, wer seine Hausaufgaben gegen die anderen Mannschaften besser macht. Wir wollen gegen Rosenheim damit anfangen.“

Die Rosenheimer stehen mit 25 Punkten auf dem ersten direkten Abstiegsplatz, sie benötigen dringend Punkte, um noch in die Relegationszone aufzurücken. „Diese Mannschaft kann es sich nicht leisten, ein Spiel verloren zu geben, auch nicht gegen uns. Aber wir müssen einfach das abrufen, was wir können. Dann bin ich mir sicher, dass wir das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden. Ein frühes Tor für uns wäre da natürlich sehr von Vorteil“, so Strobl.

Die Rosenheimer schätzt der FCP-Coach stärker ein als zuletzt Unterhaching II: „Rosenheim hat durchaus ein paar Spieler in ihren Reihen die über große Qualität verfügen. Denen dürfen wir nichts anbieten.“

Im Spiel gegen Rosenheim wird es personell wieder zu Veränderungen kommen. Sowohl Ruben Popa als auch Sebastian Fischer könnten zurück in die Mannschaft rutschen. Wieder angeschlagen nach dem Rain-Spiel ist Serge Yohoua, der nach Schmerzen im Knie verletzte ausgewechselt werden musste. Strobl kündigt an: „Es wird höchstwahrscheinlich Änderungen geben. In welchem Umfang, das weiß ich noch nicht. Aber die Spieler aus der zweiten Reihe brennen. Das kann für uns ein ganz großer Trumpf im Aufstiegsrennen sein.“

Schuster geht nach Rain am Lech

Vor dem Spiel gegen den Sportbund aus Rosenheim wurde bekannt, dass beim FCP bereits zwei Abgänge feststehen, die Pipinsried im Sommer verlassen werden. So wird Junis Ibrahim aufgrund beruflicher und privater Verpflichtungen kürzer treten. „Das ist verständlich. Aber wenn es Junis wieder juckt, so wird die Tür in Pipinsried für ihn nicht geschlossen sein“, erklärt FCP-Coach Tobias Strobl. Der zweite Abgang schmerzt den Pipinsrieder Übungsleiter extrem. Andreas Schuster, der unter Strobl absoluter Stammspieler in der Innenverteidigung ist, wird zum direkten Konkurrenten nach Rain wechseln. Dort wird der Eichstätter wieder unter seinem ehemaligen Coach Jürgen Steib spielen. „Der Weggang von Andi tut mir persönlich unglaublich weh. Er wird sowohl fußballerisch als auch menschlich nur ganz schwer zu ersetzen sein“, so Strobl.

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Quelle: fussball-vorort.de

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