LKA im Einsatz: Verdächtiges Auto in Berlin entdeckt

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FCB II mit Remis, Schweinfurt in der Relegation

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Der SVH rettete sich am Ende knapp, Rainer Elfinger kam noch einmal ins Schwitzen.

SV Heimstetten - Das Happy End für den SV Heimstetten bereitete die Reserve des FC Bayern. Zwar hatte sich Erik ten Hags Mannschaft vier Tage vor dem Relegations-Hinspiel am Mittwoch bei Fortuna Köln im Heimspiel gegen den TSV 1860 Rosenheim nicht eben mit Ruhm bekleckert.

Als Kevin Friesenbichler jedoch mit seinem achten Tor in den jüngsten neun Partien zum späten 1:0 traf (83.), durfte der im Grünwalder Stadion anwesende SVH-Präsident Ewald Matejka durchatmen. Benötigte Rosenheim doch einen Sieg, um Heimstetten noch abfangen zu können. Da Rainer Elfingers Team zudem am Samstag in Schweinfurt wenig später mit 3:1 in Führung ging, schien der Heimstettener Ligaverbleib eigentlich gesichert. Die bekanntermaßen nicht unproblematischen Schweinfurter Anhänger aber sorgten nach Daniel Steimels Treffer (85.) mit einigen Zündeleien für eine mehrminütige Spielunterbrechung.

So drang der Rosenheimer Ausgsleichstreffer (92.) in München zwar ebenso nach Schweinfurt durch, wie aber auch der kurz darauf erfolgte Schlusspfiff. In Schweinfurt allerdings waren durch die Unterbrechung, inklusive Nachspielzeit, noch mehr als fünf Minuten zu spielen. Elfingers Mannschaft war der Klassenerhalt nun nicht mehr zu nehmen, was dann jedoch geschah, trieb dem 47-jährigen dennoch die Zornesröte ins Gesicht. Binnen drei Minuten verwandelten die Platzherren die Partie noch in einen 4:3-Erfolg. Leidtragender war die SpVgg Bayern Hof, die durch den Schweinfurter Sieg den bitteren Gang in die Bayernliga antreten muss. Heimstettens Ligaverbleib hingegen hatte dadurch einen schalen Beigeschmack bekommen.

„Nach 50 Kilometern“ etwa, schätzte Elfinger kurz nach der erfolgreich bestandenen Mission, werde „der Frust allmählich weg sein“. Überwog doch trotz des hässlichen Ausklangs die Freude über eine letztlich gute Saison. Schon vor dem ersten Spiel hatte Elfinger stets gewarnt, dass seiner Elf trotz des fünften Rangs in der Vorsaison eine schwierige Runde bevorstehe. Er sollte Recht behalten. „Umso glücklicher“ war er nun, „obwohl dieses Herzschlagfinale viel Kraft gekostet hat“, wie der SVH-Coach bekannte. Da man „dem Relegations- Wahnsinn entgangen“ war, wie Elfinger erleichtert konstatierte, war es ihm „am Ende auch wurst, dass wir heute so blöd verloren haben“.

Auf „zwei, drei Positionen“ wolle man sich nun verstärken, erklärte er, „dann wird das sicher eine bessere Saison“. Am 15. Juni beginnt die Vorbereitung, jetzt aber ist Sommerpause. Nicht so bei der U23 des FC Bayern, der die wichtigsten Partien noch bevorstehen. Fortuna Köln habe „unbedingt Qualität“, warnt ten Hag, „das ist eine sehr erfahrene, robuste Mannschaft mit individueller Klasse“. Zwar „wollen wir natürlich unbedingt aufsteigen“, erklärt der 44-Jährige, eine erfolgreiche Saison aber sei es unabhängig davon bereits jetzt. Mit einem 6:2 in Bamberg gelang der Reserve des TSV 1860 ein „krönender Abschluss“, wie Trainer Torsten Fröhling befand. Da dadurch sogar der dritte Rang erobert werden konnte, zeigte sich der 47-Jährige „mächtig stolz auf die Truppe, auch weil wir heute nochmal Charakter bewiesen haben“.

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Quelle: fussball-vorort.de

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