Piller: "So geil, wenn Fans deinen Namen rufen"

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Auf dem Feld bekam Torschütze Alexander Piller bei seinem Debüt im Hachinger Trikot die Emotionen zu spüren.

SpVgg Unterhaching - Nach dem Unentschieden beim Saisonauftakt gegen den FC Ingolstadt II zeigt sich die SpVgg Unterhaching erleichtert.

Vor der ersten Partie in der Regionalliga Bayern wusste der Drittliga- Absteiger von der SpVgg Unterhaching nicht so recht, wo er sich in der neuen Spielklasse einordnen soll. Nach dem 2:2 (1:1) zum Auftakt gegen den FC Ingolstadt II war SpVgg-Trainer Claus Schromm zumindest ein Stück schlauer. „Wir haben gesehen, dass wir gut mithalten können“, sagte der Fußballlehrer.

Vor allem die offiziell 1200 Zuschauer auf den Rängen des Unterhachinger Sportparks waren bemüht, für eine ordentliche Stimmung zu sorgen. Von der leergefegten Ost- und Nordtribüne ließen sich die Spieler wenig beirren. Die anderen beiden Ränge versuchten die Leere zu kompensieren. Laut Schromm mit Erfolg. „Das Unentschieden haben wir den Fans zu verdanken. Der Punkt geht ganz klar an die Haupt- und Südtribüne.“ Auf dem Feld bekam Torschütze Alexander Piller bei seinem Debüt im Hachinger Trikot die Emotionen zu spüren. Piller, der bei seinem Ex- Verein SpVgg Greuther Fürth II teilweise vor einer Kulisse von 100 Zuschauern spielte, war angetan.

Nach zwei etwas zu überhastet abgeschlossenen Großchancen schwappten dem 22-Jährigen bei seinem dritten Anlauf die Freudenschreie der SpVgg- Anhänger entgegen. „Es ist schon geil, wenn Fans deinen Namen rufen. Umso geiler war es dann, dass ich dann nach den beiden ersten Chancen das Tor noch mache“, sagte Piller. Dem Ergebnis konnten die Hachinger Positives abringen. Nach der umstrittenen Roten Karte für Josef Welzmüller wegen einer Notbremse (46.) zeigte die Mannschaft in Unterzahl Leidenschaft. Gegen die im Offensivspiel nach dem 1:2 zu fahrlässig agierenden Ingolstädter fanden die Rot-Blauen noch eine Antwort .

Das späte 2:2 des kurz zuvor eingewechselten Orestis Kiomourtzoglou (87.) war ein Segen für die seit dem Abstieg geschundene Hachinger Seele. „Wenn Du in der zweiten Halbzeit gleich Rot bekommst, ist es am Ende ein gewonnener Punkt“, freute sich Piller. Schromm, der auf den wegen muskulären Problemen pausierenden Jonas Hummels verzichten musste, war zufrieden mit der Ausbeute. „Insgesamt war es ein schöner Punkt, der gut für die Moral ist.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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