Pipinsried nur 1:1 - aber weiter ungeschlagen

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Hart im Nehmen: Serge Yohoua musste mit einer Platzwunde raus, wollte aber nicht ins Krankenhaus.

FC Pipinsried - Der FC Pipinsried bleibt in der Fußball-Bayernliga Süd auch nach dem dritten Spieltag ungeschlagen. Im Match beim TSV 1860 Rosenheim gelingt dem FCP zwar kein Sieg, aber mit dem 1:1-Unentschieden können beide Teams leben. Pipinsried sowieso. War die Partie doch unter denkbar unglücklichen Umständen angepfiffen worden.

Die Revanche für die Pleite in der Regionalliga-Aufstiegsrelegation ist dem FC Pipinsried nicht geglückt. Nur wenige Wochen nach dem Relegationsdrama bleibt unter dem Strich ein gerechtes 1:1-Unentschieden.

Für den Gast aus dem Dachauer Landkreis begann die Partie unter schlechten Vorzeichen: Ein Teil der Mannschaft war bei der Anfahrt nach Rosenheim im Stau steckengeblieben. Da aber auch die Schiedsrichter die Tücken der A8 unterschätzt hatten, wurde die Partie eine halbe Stunde später angepfiffen.

Die Mannschaft von FCP-Coach Tobias Strobl ließ sich zunächst nicht beeindrucken und übernahm sofort das Zepter. Spielerisch waren die Gäste den Rosenheimern überlegen, aber der TSV hielt mit seinem beinahe komplett neuen Kader mit viel Kampf und Leidenschaft dagegen.

Beinahe aus heiterem Himmel ging Rosenheim in Führung. Pipinsried spielte aus der Abwehr heraus nach vorne und leistete sich einen folgenschweren Fehlpass im Mittelfeld, der von den Gastgebern dankend in Form der 1:0-Führung angenommen wurde.

Pipinsried blieb aber am Drücker. Nur fünf Minuten später gelang der Strobl-Truppe der verdiente Ausgleich. Giovanni Goia hatte im ersten Spielabschnitt zwei Großchancen, die er aber beide versiebte. In der Pause zog dann ein Unwetter auf, das allerdings nur den TSV 1860 beflügelte. Mit dem orkanartigen Wind im Rücken setzte die junge Mannschaft den FCP gewaltig unter Druck. Gut, dass mit Maximilian Zischler und Christian Adrianowytsch zwei exellente Kopfballspieler in den Reihen von Pipinsried stehen. Die beiden mussten ihr ganzes Können aufbieten, um die gefährlich vors Tor geschlagenen Flanken und Freistöße zu klären.

Nachdem sich der Orkan nach gut einer halben Stunde wieder gelegt hatte, kam Pipinsried zurück in die Partie. Am Ende reichte es dann nicht mehr für den Siegtreffer. Der Pipinsrieder Dribbelkünster Serge Yohoua musste kurz vor Ende der Partie mit einer Platzwunde das Spielfeld verlassen. Ins Krankenhaus nach Rosenheim wurde er allerdings nicht gebracht: Er ist hart im Nehmen.

Quelle: fussball-vorort.de

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