Pipinsried gut ausgeruht ins erste Aufstiegsspiel

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Darf sich Chancen ausrechnen, gegen Garching von Beginn an zu spielen: Manuel Eisgruber, Offensiv-Allrounder des FC Pipinsried (hier im Spiel beim TSV Rain).

FC Pipinsried - Da die Münchner Löwen am Dienstagabend den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga gegen Holstein Kiel geschafft haben, muss der FC Pipinsried am Mittwoch im ersten Relegationsspiel zur Regionalliga Bayern gegen den VfR Garching ran. Der Anstoß erfolgt um 18.30 Uhr in der FCP-Arena.

Die Vorfreude beim FC Pipinsried ist gigantisch. „Das ist ein Highlight für uns und die gesamte Region“, fiebert FCP-Boss Konrad Höß dem ersten Duell mit den Garchingern entgegen. Höß stellt aber auch klar: „Es wird nach der Saison bei uns einen Umbruch geben. Ein paar Spieler werden gehen, andere werden kommen. Ich denke, das ist auch richtig und wichtig für unser Team.“

Den Druck in der heutigen Partie sehen Höß und Spielertrainer Tobias Strobl beim Gegner: „Wir können eine gute Saison mit einem möglichen Aufstieg krönen. Für Garching geht es darum, den Abstieg zu vermeiden. Wir haben deutlich weniger zu verlieren als der VfR.“

Der FCP-Präsident betont: „In Pipinsried geht die Welt nicht unter, wenn wir die Relegation nicht packen.“ Tobias Strobl hatte seinen Mannen nach der 0:1-Niederlage beim TSV Schwabmünchen vor elf Tagen eine einwöchige Pause verordnet und die Mannschaft erst am vergangenen Samstag wieder in Pipinsried zusammengeholt: „Jeder hat in dieser Woche eigenverantwortlich gearbeitet und für seine körperliche Fitness gesorgt. Wir haben uns das gründlich überlegt, wie wir es am besten machen und uns dann für diese Variante entschieden. Jeder Spieler benötigte erst mal eine kleine Auszeit, um den Kopf frei zu bekommen“, erklärt Strobl.

Eine Maßnahme, die sich als wichtig erweisen könnte, denn die Matchstatistik des FC Pipinsried im Jahr 2015 spricht Bände.

„Wir haben nur vier Pflichtspiele nach der Winterpause gewonnen. Das ist einfach nicht unser Anspruch. Nun habe ich in den Trainingseinheiten gemerkt, dass jeder auf die Relegation brennt und sich noch einmal beweisen möchte. Die Spieler sind wieder deutlich besser drauf, als noch vor ein paar Wochen“, freut sich Strobl.

Vorausblickend auf die kommende Saison fügt der Pipinsrieder Coach hinzu: „Vom zeitlichen Ablauf her wäre es schon besser gewesen, direkt mit der Relegation zu starten und nicht erst auf den Ausgang der Löwen-Partien zu warten. Dann wären bei einer Niederlage der Sechziger halt die beiden Sieger der ersten Relegationsrunde für die Regionalliga qualifiziert gewesen, das hätte ich sportlich fairer gefunden.“

Nun jedoch erwartet der FC Pipinsried den VfR Garching, der nach dem Klassenerhalt der Löwen auf dem 16. Tabellenplatz der Regionalliga Bayern bleibt. Strobl kennt die Garchinger: „Wir haben ja in der vergangenen Saison noch in der Liga gegeneinander gespielt. Auch die Spieler untereinander kennen sich.“ Strobl schätzt bei den Garchingern vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit: „Das ist ein Team, das nicht über die ganz großen Individualisten verfügt. Aber gerade deshalb müssen wir brutal aufpassen, sie werden jeden Raum, den wir ihnen bieten, sofort eiskalt ausnutzen.“ Strobl hat Respekt: „Daniel Weber holt aus seiner Mannschaft immer das Maximum heraus. Er wird mit einem klaren Plan nach Pipinsried kommen, darauf müssen wir uns einstellen.“

Bitter für den FCP ist der Ausfall von Urlauber Christian Doll. „Ich wusste bereits vor der Verpflichtung, dass Dolli in dieser Zeit nicht da ist. Aber das ist nun einmal so und wir müssen damit leben“, erklärt der Hepberger.

Wie sich Dolls Ausfall auf die Aufstellung auswirken wird, lässt der Pipinsrieder Vorturner noch offen: „Es ist noch nicht sicher, in welchem System wir auflaufen werden. Dollis Platz werden entweder Manuel Eisgruber oder Serge Yohoua einnehmen, es kann aber auch sein, dass beide von Beginn an spielen.“

So läuft die Relegation

Der FC Pipinsried hat die Chance, den Aufstieg aus der Bayernliga Süd in die Regionalliga Bayern über die Relegation zu schaffen. Dem Hinspiel am heutigen Mittwoch in Pipinsried (Anstoß: 18.30 Uhr) folgt am Sonntag, 7. Juli, das Rückspiel beim VfR Garching (Regionalliga-16.). Der Sieger aus Hin- und Rückspiel (Europapokalregeln) qualifiziert sich für die nächste Runde. In dieser trifft er auf den Sieger des Duells SV Heimstetten (Regionalliga-15.) gegen den FC Amberg (Bayernliga Nord-2.). Der Gewinner der zweiten Runde nimmt den letzten noch zu vergebenden Platz in der Regionalliga Bayern 2015/2016 ein.

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Quelle: fussball-vorort.de

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