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Bayernliga Süd

Pipinsried fordert Rosenheim heraus

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Schwere Aufgabe in der FCP-Arena: Emre Arik & Co. bekommen es am Sonntag mit dem Tabellendritten zu tun.

Für den Fußball-Bayernligisten FC Pipinsried steht am morgigen Sonntag das nächste Hammerspiel auf dem Plan. Zu Gast in der FCP-Arena ist um 15 Uhr der Tabellenvierte TSV 1860 Rosenheim, der sich nach wie vor große Chancen im Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga ausrechnet.

Der TSV 1860 Rosenheim steht nach dem 1:0-Sieg über den SV Erlbach auf dem vierten Tabellenplatz, er weist sechs Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter aus Garching auf. Da allerdings der Tabellenzweite aus Pullach nicht aufsteigen kann, stehen die Rosenheimer, die die Lizenz für die Regionalliga beantragt haben, aktuell zusammen mit Heimstetten auf dem Relegationsaufstiegsplatz.

FCP-Coach Bernd Weiß rechnet mit einem intensiven Match: „Ich habe mich über die Rosenheimer informiert. Das ist aktuell die wohl beste Mannschaft in der Bayernliga. Der TSV 1860 wird hochmotiviert antreten, das wird ein richtig schweres Spiel für uns.“

Zudem musste Weiß unter der Woche gleich auf mehrere Leistungsträger im Training verzichten. So konnten Philip Grahammer, Manuel Eisgruber, Serge Yohoua und Thomas Berger krankheits- oder berufsbedingt nur eingeschränkt oder gar nicht trainieren. „Wir werden mit einigen Spielern noch einmal eine Extraeinheit absolvieren, damit alle für dieses wichtige Spiel fit sind“, erklärt Weiß.

Der Pipinsrieder Coach stellt ohne Umschweife klar: „Bei uns ist der Kader einfach nicht durchgängig gleichwertig besetzt. Wenn ein paar Leistungsträger ausfallen, dann können wir das nicht auffangen.“

Bei FCP-Präsident Konrad Höß drehte sich Anfang der Woche einmal nicht alles um Fußball: „Wir haben hier in Pipinsried Carolina Jais beerdigt, eine sehr nette Frau und Ansprechpartnerin für mich. Da rückt der Fußball erst einmal komplett in den Hintergrund.“ Doch dann äußert sich der Pipinsrieder Boss doch zum Rosenheim-Match: „Ich sehe auch gegen Rosenheim durchaus eine Chance auf ein Unentschieden, vielleicht sogar einen Sieg für uns. Aber dafür benötigen wir alle Spieler. Wenn die Leistungsträger ausfallen, dann funktioniert bei uns nicht viel.“

Mit dem 1:1-Unentschieden beim 1. FC Sonthofen war man in Pipinsried durchaus zufrieden, doch Höß fordert von seinen Spielern noch mehr Leidenschaft: „So, wie ich mich unter der Woche um den Platz, das Stadion und die Kabinen kümmere, so engagiert soll die Mannschaft auf dem Platz zu Werke gehen.“

Bernd Weiß weiß, dass das Spiel gegen Rosenheim noch schwieriger wird als das gegen Sonthofen: „In der Defensive treten beide Teams ähnlich auf; beide sind taktisch gut eingestellt, allerdings verfügt Rosenheim über eine deutlich stärkere Offensive. Sie haben da gleich mehrere starke Einzelspieler, denen wir keinen Platz lassen dürfen. Wir müssen am Sonntag eine ähnliche Leistung abrufen, wie in Sonthofen, aber die eigenen Torchancen besser nutzen.“

An das Hinspiel erinnert sich der Pipinsrieder Coach gerne zurück, damals gewann der FC Pipinsried mit 2:0 durch die Treffer von Ruben Popa und Manuel Eisgruber: „Sie haben zu uns nach dem Spiel gesagt, dass das ihre schlechteste Saisonleistung war. Das werden wir am Sonntag überprüfen“, schmunzelt Weiß. In der Tabelle steht der FC Pipinsried mit 31 Punkten weiter auf einem Relegationsabstiegsplatz, allerdings beträgt der Abstand auf das rettende Ufer nur einen Punkt. Noch ist für den FCP also nichts entschieden, doch der Gegner aus Rosenheim wird der Weiß-Truppe alles abverlangen.

Autor: Matthias Kovacs

Quelle: fussball-vorort.de

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