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Pipinsried mit gemischten Gefühlen nach Kottern

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Der FCP-Express (Ruben Popa, links, und Serge Yohoua) rollt heute nach Kottern.

FC Pipinsried - Für den FC Pipinsried beginnt am heutigen Samstag wieder der Liga-Alltag. Nach den vergangenen turbulenten Wochen gilt es für das neu formierte Team um Spielertrainer Ömer Kanca, sich erstmals unter Wettkampfbedingungen zu präsentieren. Um 16 Uhr muss der FCP beim letztjährigen Landesligameister der Südwestgruppe aus Kottern ran.

In Pipinsried ist die Stimmung vor dem ersten Pflichtspiel nach dem großen Umbruch unterschiedlich. Während FCP-Präsident Konrad Höß weiter klar betont: „Für uns geht es nur gegen den Abstieg“ und mit einem Unentschieden „mehr als zufrieden“ wäre, stellt Spielertrainer Ömer Kanca klar: „Wir fahren nach Kottern, um zu gewinnen. Die Vorbereitung bei uns war gut, und das wollen wir nun auch im ersten Spiel auf den Platz bringen.“

Der heutige Gegner ist für die neuen FCP-Coach ein unbeschriebenes Blatt: „Kottern kenne ich jetzt nicht so gut wie andere Mannschaften aus der Bayernliga Süd. Wir müssen mit einem aggressiven Gegner rechnen, der uns in den Zweikämpfen alles abverlangen wird, gerade da gilt es dagegenzuhalten. Individuell und spielerisch sehe ich uns etwas im Vorteil gegenüber dem TSV. Diesen müssen wir ausspielen, dann bin ich davon überzeugt, dass wir die drei Punkte mit nach Pipinsried nehmen werden.“

FCP-Macher Konrad Höß warnt vor der Euphorie, die in Kottern noch gegenwärtig sein wird: „Wenn man in einer Liga Meister wird und aufsteigt, dann nimmt man das Feuer und die positive Erinnerung immer mit in die neue Spielzeit. Darauf müssen wir uns einstellen. Ich bin davon überzeugt, dass das in Kottern eine ganz harte Nuss wird. Diese Mannschaft ist keine schlechte Truppe. Wenn ich jetzt einen Tipp abgeben müsste, würde ich sie auf einen guten Mittelfeldplatz setzen.“

Ob der Vereinschef pokert, um den Druck von seiner Mannschaft zu nehmen? Möglich. Dabei können sich die Ergebnisse in der Vorbereitung durchaus sehen lassen. In allen vier Testspielen gingen die Pipinsrieder Kicker als Sieger vom Platz. So wurden Türkspor Augsburg (1:0), der BSG Berg im Gau (8:1), die SpVgg Landshut (1:0) und auch zuletzt der TSV Meitingen (4:0) deutlich besiegt. Doch Höß stellt klar: „Diese Mannschaften haben alle nicht das Niveau der Bayernliga. Landesliga könnten wir locker mitspielen, aber Bayernliga ist ein anderes Tempo, und gerade im Angriff haben die Mannschaften dort eine deutlich höhere Qualität als unsere Vorbereitungsgegner.“

Auch für die Zuschauer wird es interessant sein zu sehen, wie sich die Mischung aus alten Spielern der Ära Tobias Strobl und neuen Spielern als Einheit präsentiert. Ömer Kanca, der selbst auf der Sechserposition im zentralen Mittelfeld auflaufen wird, erwartet eine vorsichtige Anfangsphase von beiden Mannschaften: „Im ersten Spiel der neuen Saison wird keine Mannschaft gleich volle Offensive spielen. Eine gewisse Vorsicht ist da immer zu erwarten. Ich tippe, dass das Spiel in der ersten Viertelstunde eher auf Abtasten bedacht ist.“

Ob zu den Schlachtenbummlern ins 180 Kilometer entfernte Kottern auch Konrad Höß zählt, lässt der FCP-Präsident wie gewohnt offen. „Ich sehe jedes Heimspiel, und wenn auch einige Zuschauer immer sagen, ich muss da mit, um an der Mannschaft zu sein, so weiß ich es noch nicht, ob ich mit ins Allgäu fahre.“

Zum Ligaauftakt kann Ömer Kanca nahezu auf den kompletten Kader zurückgreifen. So werden lediglich die beiden Langzeitverletzten Fahrettin Izci und Nickoy Ricter gegen den Aufsteiger fehlen. Bei Letzterem hofft Kanca, dass er in vier bis fünf Wochen wieder zum Kader zählt. Wobei sich eine Schambeinentzündung manchmal auch über Monate ziehen kann.

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Quelle: fussball-vorort.de

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