Fußball - Bayernliga Süd

Pipinsried muss den freien Fall stoppen

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Der Kreis schließt sich: In Erlbach betreute Bernd Weiß den FCP erstmals, nun folgt das Rückspiel in Pipinsried.

Der FC Pipinsried muss langsam in die Gänge kommen, sonst droht dem Bayernligisten aus dem Dachauer Hinterland das Abrutschen auf einen Relegationsabstiegsplatz. Am Karsamstag erwartet der FCP um 15 Uhr den Tabellenvorletzten SV Erlbach in der FCP-Arena.

Konrad Höß war es bereits unter der Woche etwas „grummelig im Magen“, wenn er an die Partie seines FC Pipinsried gegen den SV Erlbach dachte. „Das ist ein ganz wichtiges Spiel für uns“, stellt der FCP-Präsident klar. Dabei gilt für den FC Pipinsried das Motto: „Verlieren verboten!“

Denn: Im Falle einer Niederlage im Heimspiel gegen den SV Erlbach könnte der FC Pipinsried erstmals seit dem 17. Spieltag wieder auf einen Relegationsabstiegsplatz abrutschen. Für Höß eine unschöne Vorstellung: „Wie gesagt, das ist richtungsweisendes Spiel für uns. Wir sind angeschlagen – und das wird auch dem SV Erlbach nicht verborgen geblieben sein. Die SV-Kicker haben in Pipinsried nichts zu verlieren, können bei uns völlig befreit aufspielen.“

Der SV Erlbach steht nach dem 0:0-Unentschieden in Bogen mit 23 Zählern weiter auf dem vorletzten Platz in der Bayernliga Süd. Angst, direkt abzusteigen muss jedoch auch der SVE nicht haben, schließlich befindet sich das Schlusslicht aus Ruhmannsfelden 17 Punkte hinter den Erlbachern und hat nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt.

Höß wird sich am heutigen Karsamstag erstmals im Jahr 2016 ein Spiel seines FC Pipinsried live anschauen. „Bis auf das Spiel in Garching passen mir die Ergebnisse überhaupt nicht. Mit einem Sieg gegen Erlbach würde erst einmal wieder Ruhe bei uns einkehren. Ich werde mir dieses Spiel ganz genau anschauen. Mich stört es sehr, dass wir uns immer selbst in die Tasche lügen. Die Ergebnisse aus den beiden vergangenen Spielen sprechen eine ganz klare Sprache.“Für FCP-Coach Bernd Weiß schließt sich mit dem Heimspiel gegen den SV Erlbach der Kreis. Das Hinspiel war für den Pipinsrieder Coach das erste Spiel auf der Pipinsrieder Bank, damals gab es eine 2:4-Niederlage gegen den SVE. Weiß erinnert sich nicht gerne an seinen Auftakt: „Das war damals schon eine sehr überschaubare Leistung meiner Mannschaft. Nach den beiden Auftaktspielen waren wir auf einem ordentlichen Weg, doch die durchwachsene Vorbereitung und die letzten Ergebnisse sind wieder ein Rückfall in meine Anfangszeiten beim FC Pipinsried.“

Auch Höß erinnert sich: „In Erlbach haben wir ganz schlecht ausgeschaut. Das muss in Pipinsried ganz anders ausschauen.“ FCP-Coach Bernd Weiß hofft, dass er seine Mannschaft nach den Niederlagen gegen Schwabmünchen (0:3) und Wolfratshausen (0:4) wieder in die Spur bekommt: „Wir müssen endlich wieder eine normale Leistung auf den Platz bringen. Die vielen Ausfälle in den vergangenen Spielen haben uns einfach sehr hart getroffen. Bei uns sind teilweise gleich fünf enorm wichtige Leistungsträger ausgefallen, diese Ausfälle haben wir nicht kompensieren können.“

Dennoch versucht Weiß, Ruhe zu bewahren: „Wir dürfen jetzt nicht die Nerven verlieren, sondern müssen einfach zu jener Form zurückfinden, in der wir vor dem Tor die Chancen genutzt haben und in der Defensive kompakt gestanden sind. Nur dann haben wir die Chance, wieder etwas Luft zwischen uns und die Abstiegszone zu bringen.“

Dabei hofft Weiß auf die Rückkehr von Martin Finkenzeller, der nach seinem beruflichen Ausfall am vergangenen Wochenende endlich wieder zum FCP-Kader gestossen ist. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Serge Yohoua, der unter der Woche berufsbedingt nicht trainieren konnte, sowie hinter dem angeschlagenen Philip Grahammer und Armin Lange. Letzterer steht dem FCP nach einer Dienstreise wieder zur Verfügung.

Quelle: fussball-vorort.de

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