Hoffnungsträger Serge Yohoua kehrt zurück

Pipinsried muss gegen FCU Schnitzer abstellen

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Mannschaftsbild: FC Pipinsried

FC Pipinsried - 22 Punkte aus 19 Spielen, eine ernüchternde Zwischenbilanz. Seit der 1:4-Klatsche in Vilzing muss der FC Pipinsried den Blick wieder nach unten richten.

Am Sonntag, im Heimspiel gegen den FC Unterföhring (14 Uhr/FCP-Arena) kehrt mit Serge Yohoua allerdings ein Hoffnungsträger zurück in den Kader des Bayernligisten aus dem Landkreis Dachau. Klar angesprochen hat FCP-Coach Bernd Weiß die im Vilzing-Spiel gemachten Fehler in der Mannschaftssitzung am vergangenen Dienstag. „Wir müssen die individuellen Schnitzer abstellen, mehr Konzentration auf den Platz bringen.

Manchmal habe ich das Gefühl, nicht jeder hat verstanden, dass es gegen den Abstieg geht“, analysiert Weiß die Situation vor dem Unterföhring-Spiel. „Nach vorne haben wir in Vilzing nicht schlecht gespielt, aber wenn man so katastrophale Fehler macht wie wir, nutzt das natürlich nur wenig.“ Auch FCP-Präsident Konrad Höß sieht das große Problem seiner Mannschaft in der Defensive: „Wir kassieren zu viele Gegentore, wir machen es dem Gegner durch simple Fehler viel zu einfach.“ Und er kündigt an: „Es kann durchaus sein, dass wir im Winter personell im Defensivbereich noch einmal nachlegen werden.“ Einer, der dem FCP kurzfristig wieder Stabilität verleihen könnte, ist Philip Grahammer. Wann er nach Verletzung (Zerrung) und anschließender Grippe sein Comeback feiern wird, ist allerdings noch offen. „Er würde uns mit Sicherheit weiterhelfen, aber wann er wieder fit ist, wissen wir nicht“, so der Pipinsrieder Übungsleiter.

Die Rückkehr von Sturmtank Serge Yohoua steht hingegen unmittelbar bevor, nach abgesessener Rotsperre steht der Mittelstürmer im Heimspiel gegen Unterföhring wieder zur Verfügung. Weiß kündigt an: „Serge wird von Beginn an auflaufen. Wie wir genau umstellen, kann ich noch nicht sagen, aber es wird einen Offensiven der vergangenen Wochen treffen.“ Mit der Leistung habe dies jedoch nichts zu tun, stellt Weiß klar: „Nach vorne haben wir nicht schlecht gespielt, aber so ist das nun einmal. Serge ist für unser Spiel sehr wichtig, da muss ein anderer Spieler weichen.“ Mögliche Kandidaten sind Ruben Popa oder Armin Lange.

Unwahrscheinlich, dass es FCP-Top-Torjäger Manuel Eisgruber erwischt, der auch bei FCP-Präsident Höß hoch im Kurs steht: „Manuel hat sich in den beiden vergangenen Jahren wirklich toll entwickelt. Er ist sowohl auf als auch neben dem Platz ein sehr guter Typ, zudem hat er in dieser Saison schon viele wichtige Tore für uns erzielt.“ Noch drei Spiele stehen für den FC Pipinsried im Jahr 2015 auf dem Plan – und alle drei Gegner haben es in sich. Am morgigen Sonntag kommt der FC Unterföhring (5.) nach Pipinsried, am 21. November muss der FCP zum TSV Landsberg (4.), ehe es am 29. November zum Derby in der FCP-Arena gegen den TSV 1865 Dachau (6.) kommt.

Konrad Höß weiß, wie schwer die kommenden Wochen werden: „Das sind alles Top-Teams der Bayernliga. Aber unsere Tabellensituation ist eindeutig, wir müssen nun auch gegen diese Teams punkten, um nicht auf einem Relegationsabstiegsplatz zu überwintern.“ FCP-Coach Bernd Weiß sieht die Ausgangssituation für seine Mannschaft dabei als nicht so schlecht an: „Wir haben uns gegen die Spitzenteams in dieser Saison oft leichter getan. Da müssen wir dann in der Abwehr gut stehen – und dann ist offensiv auch gegen diese Mannschaften etwas möglich.“ Unterföhring steht nach einem 0:0-Unentschieden im Heimspiel gegen den Tabellensechzehnten aus Erlbach auf dem fünften Tabellenplatz, der FCU weist fünf Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter aus Garching auf. Das Hinspiel gewann der FC Unterföhring im vergangenen August mit 1:0. 

Quelle: fussball-vorort.de

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