Pipinsried nimmt zehnten Dreier ins Visier

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Ihre Torejagd fortsetzen wollen Serge Yohoua & Co. am Samstag im Auswärtsspiel beim BCF Wolfratshausen.

FC Pipinsried - Nach dem Spielausfall vom vergangenen Wochenende fährt der FC Pipinsried am Samstag ausgeruht und voller Tatendrang zum Auswärtsspiel beim BCF Wolfratshausen. Der Anstoß erfolgt um 14 Uhr im Isar-Loisach-Stadion und nicht auf dem kleinen Nebenplatz des BCF.

Laut Internetseite des Bayerischen Fußballverbandes wird das Spiel zwischen der Strobl-Truppe und dem BCF auf dem Hauptplatz im Stadion ausgetragen. Zuletzt kickten die Wolfratshausener mitunter auf dem kleineren Nebenplatz.

„Ich hoffe, wir spielen im Stadion. Der kleinere Platz ist zwar von der Beschaffenheit her auch ganz gut, jedoch würde uns eine größere Spielfläche entgegenkommen“, so FCP-Rasenexperte Konrad Höß, der sich die Fahrt ins Isar-Loisachtal ersparen wird.

Die Gefühlslage beim FC Pipinsried nach der Absage des Rain-Spieles hat sich wieder normalisiert. „Natürlich hätten wir diese Partie sehr gerne ausgetragen, aber das liegt nicht in unserer Entscheidungsgewalt. Wir haben uns nun seit Dienstag akribisch auf das Spiel in Wolfratshausen vorbereitet, wir wollen den zehnten Saisonsieg einfahren“, erklärt FCP-Coach Tobias Strobl.

„Alle brennen auf das Punktspiel, das hat man im Training gemerkt“, fügt Strobl hinzu. Auch Höß sieht in der zweiwöchigen Spielpause keinen Nachteil: „Jeder hat immer über die zu große Belastung in den englischen Wochen gesprochen. Jetzt hatten die Spieler eine Woche frei. Da gibt es keine Ausreden im Spiel beim BCF.“

Auch die Mannen von Rainer Leitl konnten ihre Partie am vergangenen Wochenende nicht wie geplant über die Zeit bringen. Nachdem etwa eine halbe Stunde zwischen dem SB DJK Rosenheim und dem BCF Wolfratshausen gespielt war, musste die Partie wegen eines starken Gewitters und sintflutartiger Regenfälle beim Stande von 0:0 abgebrochen werden.

„Wolfratshausen hat also auch keine 90 Minuten in den Knochen. Da treffen zwei ausgeruhte Teams aufeinander“, hat Höß messerscharf erkannt. Während die Pipinsrieder trotz eines Spieles weniger auf dem Konto als die meisten Konkurrenten weiterhin auf dem zweiten Platz in der Bayernliga Süd stehen, rangiert der BCF Wolfratshausen nur knapp über der Abstiegszone. Aus zwölf Spielen hat die Leitl-Elf bislang 15 Punkte geholt.

„Ich hätte diese Mannschaft vor der Saison stärker eingeschätzt, aber die Wolfratshauser hatten auch großes Verletzungspech. Da kann es dann schon passieren, dass man zeitweise nach hinten abrutscht“, so Strobl über die Lage beim heutigen Gegner.

Trotz der Tabellensituation warnt der FCP-Coach vor dem Kontrahenten: „Das ist eine kämpferisch starke Mannschaft, die versuchen wird, uns das Leben so schwer wie möglich zu machen. Wolfratshausen wird versuchen, kompakt zu stehen und dann schnell in die Spitze spielen. Für uns ist es wichtig, dass wir die Konzentration hoch halten und keine leichtfertigen Ballverluste verursachen. Wolfratshausen muss zu Hause punkten, um nicht noch weiter in die Abstiegszone zu rutschen, aber wir wollen den zweiten Tabellenplatz verteidigen und dafür brauchen wir einen Sieg gegen den BCF“, so Strobl weiter.

Ein alter Bekannter der Pipinsrieder wird auf Wolfratshausener Seite nicht mitwirken. Sebastian Pummer, der vor ein paar Jahren noch für die Gelb-Blauen als Kapitän auflief, sah im Spiel der Wolfratshausener gegen den SV Pullach (1:3) nach einer vermeintlichen Tätigkeit die rote Karte und wurde vom BFV-Sportgericht zu drei Spielen Sperre verdonnert. Ebenfalls nicht mehr für die Leitl-Elf auflaufen wird Askin Ünlü, er ist nach einer internen Streitigkeit suspendiert worden.

Beim FC Pipinsried sind bis auf die Langzeitverletzten Christian Adrianowytsch, Giovanni Goia und Stefan Held alle Mann an Bord. Auch Spielertrainer Tobias Strobl kehrt nach seiner auskurierten Patellasehnenentzündung wieder in den Kader zurück. Ob Strobl gleich von Beginn an auflaufen wird, dass wollte der Heppenheimer noch offen lassen. „Es ist durchaus eine Möglichkeit, aber endgültig werde ich das erst kurz vor dem Spiel entscheiden“, so der FCP-Spielertrainer.

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Quelle: fussball-vorort.de

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