Pipinsried und Rain marschieren im Gleichschritt

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Tief geflogen wurde am Sonntag in der sonnendurchfluteten Pipinsrieder Arena.

FC Pipinsried - Der FC Pipinsried hat sich im Heimspiel gegen den SB DJK Rosenheim keine Blöße gegeben. Mit 5:2 gewann die Strobl-Truppe gegen die abstiegsgefährdeten Rosenheimer. Damit marschieren der FC Pipinsried und der TSV Rain, der den Spitzenreiter aus Pullach mit 4:0 abfertigte, weiter im Gleichschritt.

Vor dem Spiel gab es für die FCP-Fans eine kleine Überraschung. Sowohl Christian Doll als auch Serge Yohoua marschierten vor dem Anpfiff in Richtung Pipinsrieder Bank. Beide Stürmer hatten gegen den TSV Rain in der vergangenen Woche keinen einzigen Torschuss abgegeben. Anstelle der beiden etatmäßigen Stürmer wirbelte Ruben Popa in der vordersten Pipinsrieder Reihe.

Diese Umstellung sollte sich bereits nach zehn Minuten auszahlen, als Popa nach einer missglückten Abwehraktion der Rosenheimer das 1:0 erzielte. Dann ging es Schlag auf Schlag. Christoph Börtschök markierte durch einen Fallrückzieher in der 15. Minute den 1:1-Ausgleich. Doch die Pipinsrieder zeigten sich nicht geschockt. Martin Finkenzeller war nach einem Freistoß vom ebenfalls in die Startelf gerückten Sebastian Fischer per Kopf erfolgreich. In der 21. Minute durfte dann der Rückkehrer jubeln. Christian Adrianowytsch, gegen Rain nach langer Verletzung erstmals wieder in der Startelf, war nach einer Ecke mit dem Kopf erfolgreich. Und wieder nur vier Minuten später jubelte der FCP-Anhang erneut. Quasi eine Kopie des zweiten Pipinsrieder Treffers. Wieder beförderte Martin Finkenzeller nach einem Freistoß von Sebastian Fischer den Ball ins Tor.

Noch vor dem Seitenwechsel hätte der FCP sogar das fünfte Tor machen können. Doch den 30-Meter-Weitschuss von Tobias Strobl wehrte SB-Keeper Dominik Zmugg über die Latte.

Nach dem Seitenwechsel ging das muntere Toreschießen weiter. Zuvor musste jedoch Christian Adrianowytsch, ihm schwindelte, ausgewechselt werden. Die Rosenheimer machten den Anfang und wieder hieß der Torschütze Christoph Börtschök. Nach einer Aosman-Flanke von der linken Seite war der Rosenheimer Stürmer mit dem Kopf erfolgreich.

Doch der eingewechselte Pipinsrieder Manuel Eisgruber stellte den Abstand in der 76. Minute wieder her. Nach einem Pass von Thomas Berger tanzte der Ex-Sulzemooser noch zwei Rosenheimer Verteidiger aus, ehe er den Ball in die Maschen beförderte. Eisgruber hätte in der 87. Minute sogar noch das halbe Dutzend voll machen können. Sein Schuss nach Vorlage von Ruben Popa strich jedoch knapp am rechten Torpfosten vorbei.

Erfreulich für die Pipinsrieder und deren Anhang war das Comeback von Giovanni Goia, der nach langen Verletzungspause nach einem Kreuzbandriss in der 78. Minute bei seiner Einwechslung für Thomas Berger erstmals wieder Bayernliga-Luft schnuppern durfte.

FCP-Coach Tobias Strobl zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Das Spiel war heute nach gut zwanzig Minuten entschieden. Für uns ging es um die drei Punkte, und die haben wir geholt.“ Ein Lob hatte Strobl noch für den gegnerischen Torschützen Christoph Börtschök übrig, der durch einen Fallrückzieher den Ausgleich erzielte: „Das 1:1 war wunderschön.“

Quelle: fussball-vorort.de

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