Pipinsried mit schlechtester Saisonleistung

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Wie zugenagelt war am Samstag das Eichstätter Tor. Auch dieser Schuss von Giovanni Goia brachte nichts ein.

FC Pipinsried - Seit Samstag, 17.46 Uhr, ist es amtlich: Der Weg des FC Pipinsried in die Regionalliga führt über die Relegation. Nach der 0:2-Niederlage des FCP im Heimspiel gegen den VfB Eichstätt und dem zeitgleichen 4:1-Sieg des TSV Rain über den FC Unterföhring ist auch die letzte Minichance auf den Titelgewinn dahin.

Das letzte Ligaspiel vor eigenem Publikum verlief für die FCP-Kicker nicht wie geplant. Die Pipinsrieder zeigten eine ihrer schlechtesten Saisonleistungen, vielleicht war es sogar der mieseste Auftritt des Aufstiegskandidaten im gesamten Spieljahr. Beide Mannschaften tauchten in der Anfangsphase nur selten gefährlich vor dem gegnerischen Kasten auf. Und so war es nicht verwunderlich, dass der erste Treffer aus einem Elfmeter resultierte.

Nach einem Handspiel von Philip Grahammer im eigenen Strafraum zeigte Schiedsrichter Steffen Ehwald auf den Punkt; den fälligen Elfmeter verwandelte Markus Hörmann souverän. Die erste gute Pipinsrieder Torchance hatte Manuel Eisgruber in der 31. Minute, doch sein Kopfball nach einer Flanke von Andreas Götz strich über das Tor. Vor dem Seitenwechsel hatte auch FCP-Spielertrainer Tobias Strobl eine gute Chance, doch seinen Schuss aus 20 Metern konnte VfB-Keeper Christopher Haas zur Ecke ablenken. Strobl blieb nach dem Pausenpfiff auf der Bank, für ihn kam Serge Yohoua ins Spiel. „Ich wollte mir das Ganze mal von außen anschauen, verletzt war ich nicht“, so der spielende Coach.

Der zweite Abschnitt begann mit einem Aufreger. Gerade einmal knapp zwei Minuten waren gespielt, da musste Thomas Berger nach einem Schuss von Marko Witasek auf der eigenen Torlinie klären. Für die Vorentscheidung sorgte Benjamin Schmidramsl mit seinem fünften Saisontor in der 71. Minute. Anschließend kam es zu einem Kuriosum: Eichstätts Coach Markus Mattes will wechseln, Johannes Müller soll für Florian Grau kommen. Doch Müller hat sein Trikot in der Kabine liegen gelassen. So wird erst einmal weitergespielt – und der geplante Wechsel geht erst zwei Minuten später als geplant über die Bühne.

Der Pipinsrieder Spielertrainer Tobias Strobl war nach dem Spiel restlos bedient: „Das war das leidenschaftsloseste Spiel meiner Mannschaft, seit ich in Pipinsried Coach bin. Ab sofort wird hier ein anderer Wind wehen. Jetzt zählen keine Namen mehr, ich werde mir sehr genau anschauen, wer alles für seinen Verein gibt und hinter dem Trainer steht. Wer das nicht tut, wird keinen Auftrag mehr in diesem Verein haben.“ Der FC Pipinsried kann sich nun auf eine kräftezehrende Relegation einstellen. Wann genau gespielt wird, und gegen wen es geht, das ist noch offen, da dies mit den Entscheidungen in der 2. Bundesliga zusammenhängt (wir berichteten).

Eines ist sicher: Am kommenden Wochenende bestreitet der FCP sein letztes Punktspiel einen aufregenden Bayernliga-Saison in Schwabmünchen.

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Quelle: fussball-vorort.de

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