Pipinsried wartet weiter auf den ersten Sieg

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In dieser Szene durchgesetzt hat sich der Pipinsrieder Philip Grahammer (l.) gegen Unterföhrings Atilla Arkadas. Das Spiel ging jedoch mit 0:1 verloren.

FC Pipinsried - Drei Spiele, zwei Punkte – die Wochenbilanz des FC Pipinsried in der Startphase der Bayernliga-Saison 15/16 ist ernüchternd ausgefallen. Nach der 0:1-Niederlage beim FC Unterföhring wartet der Beinahe-Regionalligist aus Pipinsried nach wie vor auf den ersten Dreier im neuen Spieljahr.

Die Pipinsrieder hatten im FCU-Stadion ein optisches Übergewicht, doch der entschlossenen Drang zum Tor des Gastgebers fehlte den Gelb-Blauen in den meisten Situationen.

Die erste klare Torchance hatten die Unterföhringer in Minute acht. Atilla Arkadas lief allein auf FCP-Keeper Kevin Maschke zu, doch der Pipinsrieder Schlussmann reagierte blitzschnell und konnte den Schuss abklatschen.

Die größte Pipinsrieder Chance im ersten Durchgang gabs in der 20. Minute. Den ersten Versuch von Martin Finkenzeller konnte FCU-Keeper Max Gillmeier noch abwehren, beim anschließenden Kopfball von Armin Lange war der FCU-Schlussmann dann aber chancenlos. Doch er hatte Glück, der Ball klatschte an die Latte und sprang von dort an Manuel Eisgrubers Hand.

Nur fünf Minuten später erzielte Daniel Jungwirth den 1:0-Siegtreffer für den Gastgeber. Und Daniel Hollering hätte in der 33. Minute fast auf 2:0 erhöht, doch wieder war Kevin Maschke auf dem Posten; er lenkte das Leder zur Ecke. Die letzte Chance im ersten Durchgang hatte FCP-Dribbler Arthur Kubica, doch dessen Kopfball nach einer Finkenzeller-Flanke zischte knapp am langen Pfosten vorbei.

„Wir spielen viel zu viel quer und nicht nach vorne“, schimpfte Augenzeuge Konrad Höß bereits zur Halbzeit.

Der zweite Durchgang begann mit einer Topchance für Unterföhring. Nach einer Flanke von Daniel Jungwirth krachte der Kopfball von Martin Büchel an die Latte. Im direkten Gegenzug hatte Armin Lange die große Ausgleichschance, doch sein Schuss wurde von Max Gillmeier zur Ecke abgewehrt. In der 77. Minute hatte Torschütze Daniel Jungwirth die Entscheidung auf dem Fuß, doch er schob das Spielgerät aus 16 Metern am Pipinsrieder Tor vorbei.

Die Gäste, die sowohl im ersten als auch im zweiten Abschnitt viel für das Spiel unternahmen, kamen nun nicht mehr klar vor das Tor des FCU. So blieb es beim 1:0 für Unterföhring.

FCP-Boss Konrad Höß brachte es auf den Punkt: „Wir haben nicht schlechter gespielt als Unterföhring, aber wir schießen einfach keine Tore. Im Strafraum sind wir viel zu harmlos.“ Pipinsrieds Spielertrainer Ömer Kanca, der in der 90. Minute bei einem schnelleren Abschluss vielleicht für den Ausgleich hätte sorgen können meinte nach dem Abpfiff: „Heute hat die glücklichere Mannschaft gewonnen. Wir haben mehr investiert, aber einfach kein Tor geschossen.“ Unter dem Strich bleibt jedoch die dritte Niederlage für den FCP stehen, die bei eine kaltschnäuzigeren Unterföhringer Mannschaft auch noch höher ausfallen hätte können.

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Quelle: fussball-vorort.de

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