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Weiss: "Müssen Akkurt in den Griff bekommen"

Pipinsried will Aufwärtstrend gegen Heimstetten fortsetzen

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Ob Bernd Weiss gegen Heimstetten auf seinen Keeper Kevin Mascke zurückgreifen kann, ist noch unklar. Der 28-Jährige verletzte sich am Dienstag am Knie

FC Pipinsried - Beim Fußball-Bayernligisten FC Pipinsried freut man sich an diesem Wochenende auf einen ganz besonderen Gast. Um 17 Uhr gibt der vor der Saison hoch gehandelte Regionalliga-Absteiger SV Heimstetten am Sonntag in der FCP-Arena seine Visitenkarte ab.

Doch bei aller Vorfreude ist die Stimmung im Lager des zuletzt zweimal in Folge siegreichen FCP derzeit getrübt, vor allem beim Präsidenten Konrad Höß spielt der Fußball derzeit nur eine untergeordnete Rolle. Er sorgt sich um seine Frau Kathi Höß, die sich am vergangenen Montag einer Operation unterziehen musste und dem Pipinsrieder Macher in den kommenden Wochen und Monaten wohl nicht zur Seite stehen kann.

„Das trifft mich sehr schwer. Meine Motivation ist ohne meine Frau schon deutlich geringer“, bestätigt der FCP-Präsident ohne Umschweife.

Sportlich ist beim FC Pipinsried allerdings ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen. Nach den zwei Auftaktniederlagen unter der Führung von Bernd Weiss in Erlbach (2:4) und Bogen (1:5) konnten die Kicker aus dem Dachauer Hinterland in den beiden vergangenen Partie gegen Sonthofen (3:1) und Rosenheim (2:0) jeweils einen Dreier einfahren.

„Inzwischen ist die Handschrift unseres neuen Trainers ganz klar zu sehen. Er hat erkannt, was uns gefehlt hat und die Mannschaftin Sachen Einstellung und im taktischen Bereich so weit verändert, dass es jetzt deutlich besser läuft“, freut sich Höß.

Auch Bernd Weiss ist nach den beiden zuletzt gezeigten Leistungen positiv gestimmt im Hinblick auf das anstehende Heimspiel gegen den SV Heimstetten: „Gerade auf dem Spiel in Rosenheim können wir aufbauen, das war schon eine deutliche Steigerung, auch im Vergleich zum vorhergehenden 3:1-Sieg gegen Sonthofen. Wir müssen vor allem im Defensivbereich wieder eine ähnliche Leistung wie zuletzt zeigen, dann bin ich auch für das Heimstetten-Spiel zuversichtlich.“

Im Spiel gegen den Regionalliga-Absteiger bekommt es die FCP-Defensive mit Orhan Akkurt zu tun, einem der besten Torjäger der vergangenen Jahre im gehobenen bayerischen Amateurfußball. Auch in dieser Saison war Akkurt bereits zehn Mal für die Elf von Heiko Baumgärtner erfolgreich.

„Diesen Ausnahmestürmer müssen wir natürlich in den Griff bekommen“, so Weiss. „Wenn uns das gelingt und wir vor allem auch das Zuspiel auf Orhan Akkurt entscheidend stören, sollte was drin sein. Denn in der Offensive haben wir genug Qualität, um immer das entscheidende Tor mehr zu erzielen. Das haben die beiden vergangenen Spiele gezeigt.“

In der Tabelle der Bayernliga Süd steht der SV Heimstetten nach zwölf Spieltagen lediglich auf dem sechsten Tabellenplatz, der SVH hat allerdings nur vier Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter aus Landsberg. Die Pipinsrieder belegen nach dem 2:0-Sieg am vergangenen Wochenende beim TSV 1860 Rosenheim noch immer einen Relegationsabstiegsplatz, da auch die Konkurrenten aus Schwabmünchen und Kirchanschöring ihre Spiele gewinnen konnten.

„Ich habe unter der Woche mit den Verantwortlichen aus Heimstetten telefoniert. Wenn sie gegen uns gewinnen und dann im nächsten Heimspiel ebenfalls voll punkten, sind sie vorne wieder mit dabei. Das wollen wir nicht zulassen. Sicher ist aber, dass der SVH besser ist als der aktuelle Tabellenstand. Schließlich kenne ich die Mannschaft sehr gut“, so Konrad Höß.

FCP-Coach Bernd Weiss will sich nicht allzu viel mit dem Gegner beschäftigen: „Wir kennen die Stärken des SVH, aber das reicht dann auch schon. Wenn wir unser Spiel durchbringen, dann müssen wir gar nicht auf den Kontrahenten schauen.“

Für das Heimspiel gegen Heimstetten kann Weiss fast auf den kompletten Kader zurückgreifen. So werden auch Serge Yohoua und Armin Lange, die in Rosenheim nicht mit dabei waren, zum Aufgebot zählen. Einzig auf der Position des Torhüters herrscht bei den Gelb-Blauen Ungewissheit. Stammtorhüter Kevin Maschke hat sich in der Dienstagseinheit am Knie verletzt, hinter seinem Namen steht ein ganz großes Fragezeichen. Mit Georgios Blantis und Thomas Ziegler stehen Bernd Weiss gleich zwei Alternativen zur Verfügung. Doch der FCP-Trainer will noch abwarten: „Ich bin skeptisch, ob es bei Kevin reichen wird, was für uns natürlich sehr bitter ist. Er hat seine Sache in den vergangenen Wochen super gemacht. Wer für ihn ins Tor rutschen würde, das lasse ich noch offen.“

Quelle: fussball-vorort.de

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