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Pipinsried will sich mit Anstand verabschieden

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Das Hinspiel war ein Flop, dennoch hoffen die Pipinsrieder, dass ihre treuen Fans am Sonntag mit nach Garching fahren, um den FCP noch einmal nach vorne zu peitschen.

FC Pipinsried - An ein Wunder glaubt beim FC Pipinsried niemand mehr. Anständig verabschieden möchten sich Tobias Strobl und seine Mannschaft beim Relegations-Rückspiel in Garching (Sonntag, 16 Uhr) dennoch.

Die Ernüchterung vom vergangenen Mittwoch, als der FCP das Hinspiel in der heimischen Arena mit 2:6 in den Sand gesetzt hat, ist allmählich gewichen; in Pipinsried hat der Realitätssinn Einzug gehalten.

Die zweite Qualifikationsrunde zur Regionalliga Bayern ist kein wirkliches Thema mehr. Die schlimme Heimpleite hat ihre Wirkung nicht verfehlt. „Dass es nicht für höhere Weihen reichen würde, habe ich schon die gesamte Rückrunde gedacht“, räumt FCP-Boss Conny Höß ein. Insbesondere jene Spieler, deren Vereinswechsel frühzeitig beschlossene Sache war, immer wieder „für diese Ziele zu motivieren“, sei ein schwieriges Unterfangen gewesen.

Doch Gram ist nicht die Sache des FCP-Patrons. Er blickt bereits auf die kommende Spielzeit voraus.

„Wir stellen die Mannschaft jetzt so zusammen, dass wir in der Bayernliga wieder vorne mitspielen können.“

Einzig dem nicht vollumfänglich ausgeschöpften Potenzial des aktuellen Teams trauert Höß noch ein wenig nach. Das nämlich könne „mehr, als wir gezeigt haben“. Die Erwartungen an den Schlussakkord sind unstrittig: Ein „ordentlicher Abschied“ solle es bitteschön schon sein, so der Pipinsrieder Präsident. Höß weiß um die sportliche Gemengelage: „Die Sache ist gelaufen.“

Ziemlich analog klingt die Einschätzung des Pipinsrieder Spielertrainers Tobias Strobl. „Für Hirngespinste sind wir alle zu realistisch“, stellt der Übungsleiter klar. Der FCP müsste wenigstens mit 5:0 oder 6:1 gewinnen. Für derlei Scherze habe „Garching zu viel Qualität“.

Den von Höß propagierten „Abschied mit Anstand“ fordert Strobl gleichermaßen ein. Das gebiete allein die „insgesamt ordentliche Saison“, findet Strobl.

Doch zieht der 26-Jährige noch weitere Argumente heran. Jeder Spieler sei nach dem schwarzen Mittwoch sich selbst und dem Verein „einen Ticken schuldig“. Strobl sieht von detaillierten Vorwürfen ab.

Nach der Führung sei eigentlich alles nach Plan gelaufen. Danach aber wären seine Eleven „unerklärlich naiv“ gewesen.

Der Coach nimmt sich von der rudimentären Kritik nicht aus. Nicht hinnehmbar sei es, in einem Heimspiel „vier Kontertore“ zu bekommen: „So etwas darf einfach nicht passieren.“

Für den Sonntag gelte jetzt das, was Strobl seinen Mannen zuletzt in der Halbzeit gesagt hat: „Wir tun so, als würde es 0:0 stehen.“ Zudem forciert der Pipinsrieder Coach ein letztes Mal den Gemeinschaftssinn. Der FCP habe zahlreiche Spieler in seinen Reihen, die den Verein verlassen werden. „Es ist das letzte Spiel in dieser Besetzung.“

Man wolle mit einer positiven Erinnerung auseinandergehen, und man fahre mit einem „klaren Plan“ nach Garching – natürlich, um dort „zu gewinnen“.

Was den Kader für das Rückspiel betrifft, ist sich Strobl noch unschlüssig. Er müsse bei den beiden finalen Trainingseinheiten am Freitag bzw. Samstag sehen, wie der einzelne das Mittwochspiel verkraftet hat. Tendenziell ist Strobl geneigt, der Startelf vom Mittwoch die Chance zur Rehabilitation zu geben.

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Quelle: fussball-vorort.de

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