Pipinsrieds Torhüter Antoni rettet Sieg

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Mann des Spieles: FCP-Keeper Tobias Antoni, hier im Duell mit Muriz Salemovic, bewahrte Pipinsried vor dem 3:3. Foto:

FC Pipinsried - Der FC Pipinsried hat gegen den TSV Landsberg im dichten Nebel den 17. Saisonsieg eingefahren.

Zu Saisonbeginn hieß es in der Bundesliga: Zuschauer, kommst Du nach Leverkusen, sei pünktlich, sonst verpasst Du mindestens ein Tor der Bayer-Truppe. Gleiches gilt in der Bayernliga heuer für den FC Pipinsried, die Blitzstarter der Gruppe Süd stellten gestern einen neuen Saisonrekord auf. 2:0 nach nicht einmal sieben gespielten Minuten, das war noch schneller als der Doppelschlag bei der SB DJK Rosenheim mit zwei Toren in den ersten zehn Minuten der Partie vor zwei Monaten. Ibrahims und Bergers Treffer gegen Landsberg waren bereits die Saisontreffer Nummer 14 und 15 des FCP in der ersten Hälfte der ersten Halbzeit 2014/2015.

Die von der Pipinsrieder Lawine überrollten Landsberger fanden in der Anfangsphase kein Mittel gegen die aufreizend dominant auftretenden Hausherren. Erst nach dem 1:2-Anschlusstreffer in der 36. Minute legten die Gäste aus Landsberg ihre Zurückhaltung ab, vor dem dritten Pipinsrieder Treffer in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs durch Manuel Eisgruber bot sich dem Gast mehrfach die Chance zum 2:2-Ausgleichstor. Die besten Landsberger Möglichkeiten hatten Arek Wochnik und Muriz Salemovic, doch die wieselflinken TSV-Wirbler schafften es nicht, Tobias Antoni in der ersten Hälfte ein zweites Mal zu bezwingen.

Für Erheiterung auf den Rängen sorgten vor der Pause ein Landsberger Spieler und der Pipinsrieder Präsident. Nachdem er im Mittelfeld über den Ball geschlagen hatte, schimpfte Benjamin Hauke: „So ein Sch...platz!“. Konrad Höß, der wie gewohnt hinter einem der beiden Tore hockte, sprang auf wie von der Tarantel gestochen: „Wos, wos is des? A Sch...platz? Gehts no?“

Merke: Niemand beleidigt in Pipinsried unkommentiert das geheiligte FCP-Geläuf, dafür sorgt schon der für die Rasenpflege verantwortliche Oberboss höchstpersönlich.

Die erste gute Chance nach dem Seitenwechsel hatten die Pipinsrieder. In der 50. Minute ließ TSV-Keeper Tobias Heiland den Ball nach einem Ibrahim-Schuss nach vorne prallen, doch Eisgruber setzte den Nachschuss neben den Kasten. Im Gefühl des sicheren Sieges ließen es die Pipinsrieder im zweiten Durchgang etwas schleifen – und das wäre von den Gästen um ein Haar bestraft worden. Hätte Tobias Antoni im aufkommenden Nebel nicht mehrmals so glänzend reagiert, wäre die Partie sicherlich noch einmal richtig spannend geworden. Er klärte vor dem 2:3 (90.+5) u.a. gegen Hauke, Fülla und Salemovic. Doch der FCP-Schlussmann hatte auch das Glück des Tüchtigen, in der 57. Minute tropfte der Ball nach einer Salemovic-Flanke auf die Latte des FCP-Kastens.

FCP-Spielertrainer Tobias Strobl meinte nach dem Schlusspfiff: „Unser Matchplan war, schnell alles klar zu machen, das ist in Ansätzen aufgegangen. Unser Mann des Tages war Tobias Antoni, er hat uns am Ende den Sieg gerettet.“

Strobls Kollege Sven Kressin stimmt zu: „Kompliment an den FCP-Keeper, er war sehr stark. Wir wollten eigentlich von Anfang an so spielen wie im zweiten Durchgang, das hat nicht geklappt.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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