BIATHLON IBU-CUP

Platz 39 im Massenstart: Stefanie Scherer will das Beste daraus machen

Unzufrieden mit ihrer Schießleistung war Stefanie Scherer beim IBU-Cup in Brezno-Osrblie.
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Unzufrieden mit ihrer Schießleistung war Stefanie Scherer beim IBU-Cup in Brezno-Osrblie.

Wall/Brezno-Osrblie – Bei Stefanie Scherer ist weiterhin ein wenig der Wurm drin. Die Biathletin vom SC Wall hat im IBU-Cup, der zweithöchsten Klasse des Biathlonsports, momentan mächtig Probleme.

Mit der Strecke im Brezno-Osrblie entwickelte Scherer in den vergangenen beiden Wochen keine enge Freundschaft. Auch im Sprint und der Verfolgung zum Abschluss des IBU-Cups in der Slowakei kam sie nicht in die Spur.

„Manchmal muss man ein Tief akzeptieren und das Beste daraus machen“, resümiert sie. Im Sprint musste die 24-Jährige gleich dreimal – einmal nach dem Liegendanschlag und zweimal nach dem Stehendanschlag – in die Strafrunde. Das Ergebnis war ein 50. Platz, womit sich Scherer zwar für die Verfolgung am Sonntag qualifizieren konnte, dort aber ohne allzu große Ambitionen ins Rennen ging.

Dort schien es für Scherer ähnlich zu laufen: Gleich dreimal musste sie nach den ersten beiden Schießeinheiten in die Strafrunde. Doch danach zeigte sie eine ansprechende Schießleistung, traf alle zehn verbleibenden Schüsse und arbeitete sich noch auf Rang 39 vor. „Augen zu und durch war das Motto heute“, sagt Scherer. „Ich war froh, stehend mal wieder was getroffen zu haben.“

Das Saisonfinale im IBU-Cup steht in der zweiten Märzwoche an. Dann sind die überwiegend Nachwuchsathleten im italienischen Ridnaun zu Gast, wo noch einmal ein Einzel, eine Staffel und zwei Sprints auf dem Programm stehen.

emi

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