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Platzverweis die Schlüsselszene

- Nach Pascheks Ausschluss ging`s mit dem SV Ohlstadt bergab

Berg - Stefan Schwinghammer kochte vor Wut. Der Ohlstädter Trainer war stinksauer, dass ausgerechnet Engelbert Paschek seiner Mannschaft in Berg die Tour vermasselte. Der Mittelfeldspieler war bis zur 34. Minute der auffälligste Akteur auf dem Feld gewesen, verlor aber innerhalb von einer Minute die Nerven und die Berechtigung, weiter im Spiel mitzuwirken. Zunächst handelte er sich in der 33. Minute "durch blödes Meckern" (Schwinghammer) seine erste Gelbe Karte ein, wenige Sekunden später folgte seine zweite, als er an der Grundlinie ein völlig unsinniges Foulspiel beging. "Da braucht er nicht so hinzulaufe", monierte Schwinghammer. <P>"Die Gelb-Rote Karte war die Schlüsselszene für das ganze Spiel", meinte Ohlstadts Abteilungsleiter Leonhard Zormeier. Deren Folgen prangerte Schwinghammer an: "Man schwächt die eigene Mannschaft durch so einen Mist." Statt mit einem Sieg fuhr seine Mannschaft mit einer 1:4 (1:1)-Niederlage nach Hause. "Wenn die sich nicht selbst dezimiert hätten, wäre für Ohlstadt mehr drin gewesen", räumte auch Bergs Pressesprecher Thomas Cosack ein. <P>Bis zu Pascheks Hinausstellung war der SV Ohlstadt das dominierende Team gewesen. Markus Reißl hatte nach einer Viertelstunde die Führung erzielt. Danach besaß Martin Barwinski die größte Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen, doch sein Schuss krachte gegen die Querlatte. Der Tabellenzweite der Bezirksliga Süd kam nur mühsam in Schwung. Erst eine Minute vor der Pause gelang Florian Hondele der Ausgleich. "Das war auch nicht gerade der günstigste Zeitpunkt", brummte Zormeier. <P>Nach dem Seitenwechsel rückte Franz Fischer immer mehr in den Mittelpunkt des Geschehens. Nach einer Stunde konnte er einen Schuss von Florian Meister noch klären. Doch bei Meisters zweiten Versuch hatte er keine Chance mehr. Der Berger Mittelfeldspieler schlenzte einen Freistoß à la Roy Makaay in die Maschen. Die Partie war so gut wie gelaufen, obwohl der Männerturnverein ab der 65. Minute ebenfalls nur noch mit zehn Mann agierte. Christian Thumerer musste nach wiederholtem Foulspiel den Rasen verlassen. Doch die Berger kamen mit dem Verlust ausgezeichnet zurecht. Der eingewechselte Ahmed Adlouni, der für einige Unruhe sorgte, traf zunächst die Latte (75.), besorgte danach mit einem Lob aus 30 Metern das 3:1 (82.). Auch bei Meisters Schlusspunkt in der 84. Minute hatte der Stürmer seine Füße im Spiel.hch <P></P>

Quelle: Merkur.de

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