Pokal-Aus: SCF verliert - und Torjäger ist so gut wie weg

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Pokal-Aus in Runde eins: Für Trainer Dirk Teschke und den SC Fürstenfeldbruck gab es im Pokal nichts zu holen.

Fürstenfeldbruck - Mit 0:3 verlor am Dienstagabend der SC Fürstenfeldbruck gleich sein erstes Totopokal-Spiel gegen Landesliga-Mitkonkurrent DJK Rosenheim . Und Torjäger Muzzi Gür ist auch so gut wie weg.

Der Totopokal ist für den SC Fürstenfeldbruck wieder einmal beendet, bevor er überhaupt richtig begonnen hat. Gestern Abend kassierte die Elf von Trainer Dirk Teschke gegen den Landesliga-Konkurrenten DJK Rosenheim vor 80 Zuschauern eine 0:3 (0:0)-Heimpleite.

Muzzi Gür: Sein Wechsel zum SC Unterpfaffenhofen steht bevor.

Langsam muss man sich fragen, was in den Köpfen der Spieler des SC Fürstenfeldbruck in der Halbzeitpause vorgeht. Wieder einmal zeigte die Truppe 45 Minuten lang guten Fußball, um dann ab der ersten Minute der zweiten Hälfte völlig abzuschalten. Teschke war nach der erneuten Pleite sichtlich frustriert: „Ich kann eigentlich nur die gleiche Story wie in den sieben Spielen zuvor erzählen.“ Dabei musste der Übungsleiter seine Start-Elf wegen zahlreicher Ausfälle auf vievielen Positionen umbauen. Unter anderem fehlten Florian Baier (Knieprobleme), Christian Lippert (angeschlagen) und Janis Crone (beruflich verhindert). Stattdessen kamen Christian Rodenwald und Sebastian Heiß zu ihren ersten Einsätzen in der ersten Formation.

Muzzi so gut wie weg

Das Gerücht machte schon vorgestern die Runde, nun hat es sich bewahrheitet: SCF-Stürmer Muzzi Gür wechselt zum Kreisligisten SC Unterpfaffenhofen. Der erst vor der Saison vom TSV West gekommene Angreifer bestätigte gestern den Wechsel. „Es findet noch ein letztes Gespräch statt, aber für mich ist klar, dass ich gehe.“

Für den SCF bedeutet das eine weitere Ausdünnung der eh schon dünnen Offensivdecke. Trainer Dirk Teschkes kommentierte die Entscheidung wie folgt: „Wenn einer nicht will, kann man nichts machen.“

Trotz der Umstellungen beherrschten die Brucker ihren Gegner von Beginn an. Die favorisierten Rosenheimer – Dritte in der Landesliga – hatten im ersten Durchgang nicht eine einzige Torchance, die Brucker hatten zwischen 60 und 70 Prozent Ballbesitz. Teschke konnte also zurecht von einer sehr guten ersten Hälfte sprechen. „Der einzige Vorwurf, den ich meiner Mannschaft machen kann: Im letzten Moment haben wir immer die falsche Entscheidung getroffen.“ So kam bis zum Strafraum ein ansehnliches Spiel, jedoch kaum Torgefahr zustande.
Von der Überlegenheit war aber nach dem Seitenwechsel nichts mehr zu sehen – wieder einmal. „Da sind wir wie immer schlecht aus der Kabine rausgekommen.“ Leid konnte einem nur Torhüter Sebastian Steidle tun. Teschke: „In der ersten Halbzeit war er so gut wie arbeitslos. In den zweiten 45 Minuten war er wieder einmal die ärmste Sau.“ Vier Bälle bekam der SCF-Torsteher auf seinen Kasten. Dreimal war er chancenlos und musste das Spielgerät aus den Maschen fischen. Vorangegangen waren einmal mehr naive und vermeidbare Fehler, die Teschke nutzte, um mit seinen Spielern hart ins Gericht zu gehen: „Bei aller Jugend muss ich auch mal aus meinen Fehlern lernen. Ansonsten ist das einfach nur völlig dumm.“

von Andreas Daschner

Quelle: fussball-vorort.de

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