Pullach angelt sich Ex-Brucker

Teschke darf sich auf Flo Baier freuen

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Hat eine neue Heimat gefunden: Florian Baier hält ab sofort bei Pullach in der Innenverteidigung die Stellung.

SV Pullach - Die Wogen zwischen Florian Baier und seinem Ex-Club SC Fürstenfeldbruck, bei dem er 15 Jahre aktiv war, haben sich mittlerweile etwas geglättet. Baier blickt nach vorne - und es hat nicht lange gedauert, ehe er einen neuen Verein gefunden hat.

von Christoph Kammerlander

Eine halbe Ewigkeit war Innenverteidiger Florian Baier der Fels in der Brandung beim SC Fürstenfeldbruck. Vor wenigen Wochen endete jedoch sein SCF-Kapitel (VORORT berichtete). Die damalige Enttäuschung über seinen SCF ist mittlerweile etwas abgeklungen, nach kleineren Unstimmigkeiten hat er in dieser Woche seinen Pass beim Bayernligisten abgeholt - und ihn umgehend seinem neuen Verein vorbeigebracht.

Um den 33-jährigen hatten sich die letzen Tage gleich mehrere Teams gerissen - von der Bezirks- bis zur Bayernliga. Den Zuschlag hat nun Landesligist SV Pullach erhalten. Sowohl Baier, als auch SVP-Manager Theo Liedl, vermeldeten heute unisono, dass der Wechsel in trockenen Tüchern ist.

"Pullach war einfach für mich die beste Alternative", erklärt Baier, der auch in Pullach die Führung der Innenverteidigung übernehmen wird. "Pullach ist für mich gut zu erreichen, das Umfeld passt, ich kenne dort einige Leute und auch die sportlichen Ambitionen sind sehr reizvoll," freut sich der Gastronom auf seine neue Herausforderung.

Baier kennt sich mit Bayernliga-Aufstiegen bestens aus

Baier, der ablösefrei wechseln durfte, möchte den SVlern mit seiner Erfahrung weiterhelfen, um im Kampf um den Bayernliga-Aufstieg nochmal ein Wörtchen mitzureden. "Aufsteigen ist immer geil, da kann man es eine Woche lang richtig krachen lassen", weiß Baier, der durchaus seine Erfahrungen mit Aufstiegen gemacht hat - schließlich führte er erst im vergangenen Sommer den SC Fürstenfeldbruck durch die Relegation in die Bayernliga. Aktuell beträgt Pullachs Rückstand auf den Relegationsplatz, welchen derzeit die Freisinger inne haben, sechs Zähler, auf Tabellenprimus Garching fehlen derweil bereits acht Punkte. "Mein Anspruch ist es, oben mitzuspielen, die Relegation ist dabei das Minimalziel", gibt sich Baier, der einen Vertrag über eineinhalb Jahre unterschrieben hat, optimistisch.

Damit haben sich die Raben im Winter nach Sandro Volz, der bei Buchbach bereits Bayernliga kickte, schon den zweiten äußerst erfahrenen Akteur in ihre Reihen geholt. Wenn es nun noch gelingt, auch Sturmass Orhan Akkurt zu halten, spricht zumindest die Qualität der Truppe keineswegs gegen eine erfolgreiche Restsaison.

Quelle: fussball-vorort.de

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