SV Pullach vor echtem Spitzenspiel

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Der SV Pullach geht mir Respekt ins Duell gegen Dachau.

SV Pulllach - Nach dem 1:0-Auftaktsieg beim Regionalligaabsteiger TSV 1860 Rosenheim empfängt der SV Pullach heute (18.30 Uhr) den TSV 1865 Dachau zum zweiten Saisonspiel an der Gistlstraße.

Pullach – Und obwohl die Gäste nicht aus einer oberen, sondern aus einer unteren Spielklasse zur Bayernliga Süd gestoßen sind, weiß Frank Schmöller, dass diese Aufgabe wohl noch um einiges schwerer wird. Der SVP-Coach zählt den Neuling zum Favoritenkreis, denn: „Die haben richtig Geld ausgegeben.“ Schon im Vorjahr hatte Dachau sich enorm verstärkt, um dann nach schwachem Saisonstart das Feld von hinten aufzurollen und als Meister der Landesliga Südost aufzusteigen. Nun sind wieder einige namhafte Akteure dazugekommen, darunter vom freiwillig abgetretenen Bayernliga-Meister BC Aichach Torjäger Christian Doll und Linksverteidiger Franz Hübl. Letzteren hätte Schmöller gerne in seinem Team gesehen, „aber das war finanziell nicht machbar.“

Trotz der Hochrüstung des Kontrahenten sieht Pullachs Trainer, der wieder auf den zuletzt wegen einer Prüfung fehlenden Christoph Dinkelbach zurückgreifen kann, aber alle Möglichkeiten: „Für den SV Pullach ist jeder Gegner in der Bayernliga zu packen.“ Allerdings nur, wenn sich sein Team steigert: „Mit einer Leistung wie gegen Rosenheim wird es sehr schwer.“ Neben mehr Bewegung und mehr Tempo fordert Schmöller „vor allem mehr Ruhe am Ball“. Wobei er für diesbezügliche Defizite zum jetzigen Zeitpunkt noch Verständnis aufbringt: „Jede Mannschaft muss erst ihren Wettkampfrhythmus finden. Ich denke, da  wird Dachau auch nicht weiter sein.“ Tatsächlich tat sich der Aufsteiger beim 2:1-Auftaktsieg über die SpVgg Unterhaching II recht schwer.

Doch der Dachauer Zittersieg ist für Schmöller kein Maßstab: „Davon sollten wir uns nicht blenden lassen.“ Unterm Strich verspreche der heutige Abend „ein echtes Spitzenspiel von zwei Mannschaften, die bis zum Schluss mit vorne sein werden.“ Auch wenn die kämpferischen Akzente überwiegen könnten. Den fehlenden Spielrhythmus gelte es notfalls „mit Leidenschaft und Willen“ auszugleichen, so Schmöller. „Und das haben wir ja in Rosenheim schon einigermaßen ordentlich gemacht.“ 

Quelle: fussball-vorort.de

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