SV Pullach erwartet motivierten Aufsteiger

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Pullachs Torjäger Orhan Akkurt (r.) hat in der noch jungen Saison schon drei Tore auf dem Konto.

Mit einem Heimsieg gegen den Neuling DJK Vilzing will der SV Pullach am Samstag (15 Uhr) seine makellose Startserie ausbauen.

Drei Erfolge in den ersten drei Partien: Das Team von Trainer Frank Schmöller hat schon mal die Richtung vorgegeben. Legt man die derzeitige Form zugrunde, sollte es am Saisonende zumindest den fünften Platz aus der vergangenen Saison wiederholen können. Nach holprigem Beginn im ersten Spiel (1:0 in Rosenheim) folgte mit dem 2:1 über Dachau ein Fußball-Schmankerl von beiden Seiten und schließlich zum Abschluss der englischen Woche das souveräne 3:0 in Landsberg. „Ein happiges Auftaktprogramm“ hatte SVP-Manager Theo Liedl erwartet, nun ist sein Team mit der optimalen Ausbeute gestärkt daraus hervorgegangen.

Was im Besonderen für Orhan Akkurt gelten dürfte: Der im Frühjahr von Blessuren geplagte und deshalb mit vier Treffern ungewöhnlich zurückhaltende Torjäger hat seit dem Start schon dreimal eingenetzt, wenn auch zweimal per Strafstoß. „Egal ob es Elfmeter waren: Das ist gut für sein Selbstbewusstsein, dann geht vieles leichter“, weiß der ehemalige Profi-Stürmer Schmöller. Pullachs Coach bescheinigt Akkurt generell einen Aufwärtstrend: „Ich habe ihn nach dem Rosenheim-Spiel hart kritisiert, darauf hat er reagiert, sich in Landsberg schon viel besser bewegt. Die zwei Tore dort hat er sich richtig verdient.“

Weitere Treffer wird sich der Stürmer auch gegen Vilzing allerdings wieder hart verdienen müssen. Der Neuling aus dem Landkreis Cham hat sich bis jetzt mit vier Punkten aus drei Spielen ordentlich verkauft. Zuletzt gab es gar ein 4:0 über die SpVgg Unterhaching II. „Am Anfang sind die Aufsteiger immer sehr motiviert. Außerdem will nach unseren drei Siegen jetzt jeder der erste sein, der uns schlägt“, erwartet Schmöller ein enges Spiel.

Zumal es schlechte Nachrichten vom Personal gibt: Neuzugang Alexander Benede wird wegen einer in Landsberg erlittenen Prellung am Sprunggelenk wohl passen müssen. Noch viel schlimmer hat es allerdings Philipp Malige, der zuletzt schon wegen Muskelproblemen fehlte, im Training erwischt: Ein Bänderriss und ein angebrochener Knöchel bedeuten mindestens sechs Wochen Pause für den 23-jährigen Pechvogel, der ja erst im Frühjahr nach eineinhalbjähriger Auszeit wegen einer Schulterverletzung wiedergekommen war.

Quelle: fussball-vorort.de

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