Dem SV Pullach fehlt ein Duracell-Hase

+
Maxi Schuster fällt mehrere Wochen aus.

SV Pullach - Die Liste der namhaften Ausfälle wird immer länger, trotzdem fährt der SV Pullach mit breiter Brust zum Gastspiel am Samstag (15?Uhr) bei der SpVgg Hankofen-Hailing.

Den vorläufig letzten Neuankömmling im Raben-Lazarett wird Trainer Frank Schmöller auf dem Feld besonders vermissen: Maxi Schuster, der sich beim 3:0 über Sonthofen am Ende seiner starken Vorstellung mit einem doppelten Bänderriss in der Schulter verabschiedete, wird sechs Wochen fehlen (wir berichteten). In der Form vom vergangenen Samstag ist der 24-Jährige Flügelblitz nicht eins-zu-eins zu ersetzen.

„Für Maxi Schuster bräuchte ich so einen voll aufgeladenen Duracell-Hasen, der rauf und runter läuft“, sagt Schmöller der ja noch genügend andere etablierte Kräfte ersetzen muss: Orkan Balkan wegen eines Ödems im Knie, das vermutlich ebenfalls sechs Wochen Pause erfordert, Alexander Benede wegen einer Grippe, den Dauer-Pechvogel Philipp Malige, aktuell wegen eines Innenknöchelbruchs.

„Das sind ja nicht die geringsten“, weiß Schmöller, doch nach neun Siegen in Folge kratzt selbst die Personalsituation nicht am Selbstbewusstsein: „Wir werden auch in Hankofen eine richtig schlagkräftige Truppe auf dem Platz haben.“

Ein grundsätzliches Credo Schmöllers lautet ja: „Ich bin der Meinung, dass Meisterschaften nicht durch einzelne Spieler, sondern immer durch eine Mannschaft entschieden werden.“ Und gerade bei den Niederbayern stehe, so bitter die Ausfälle auch seien, das Teamwork im Vordergrund: „In Hankofen wird es vor allem auf die Einstellung ankommen. Der Platz wird nicht zum Schönspielen einladen, und der Gegner auch nicht.“

Die gefragten Tugenden ließen die Pullacher im Hinspiel weitgehend vermissen: Sie kassierten gegen Hankofen mit dem 1:2 ihre einzige Heimniederlage, wachten erst 25 Minuten vor Schluss richtig auf. Schmöller war damals „stinksauer“, betont aber: „Man braucht nicht von Wiedergutmachung reden, aber es war eine Heimniederlage, aus der wir unsere Lehren ziehen sollten. Und wir haben sie ja offensichtlich gezogen, denn nach dem Spiel haben wir unsere tolle Serie begonnen.“ In 16 Spielen seither gab es zwölf Siege, und mit dem 0:1 beim Spitzenreiter FC Pipinsried nur noch eine Niederlage.

Auch der gelungene Start stimmt Schmöller vor dem schweren Gastspiel beim Sechsten optimistisch: „Das 3:0 gegen Sonthofen ist ein richtiges Zeichen an die Liga.“ Dass der Dritte TSV Rain mit dem 6:0 über Vilzing ein noch stärkeres Zeichen gesetzt hat (Pipinsried war noch spielfrei), bestätigt ihn nur in seiner Prognose für den Rest der Saison: „Das bleibt ein Dreikampf bis zum Schluss.“ In dem Pullach ein kräftiges Wörtchen mitsprechen will.

SV Pullach: Volz - Purschke, Königer, Mooshofer, Meißner, Dinkelbach, Heckel, Cisse, Weiss, Roth, Akkurt

Werde Mannschaftsverwalter für dein Team!

Hol dir hier einen Zugang: http://statistik.fussball-vorort.de

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Meistgelesen

Ismaning-Coach Elfinger: "Kein finales Spiel"
Ismaning-Coach Elfinger: "Kein finales Spiel"
Endspurt vor der Winterpause: Schmöller dosiert Training
Endspurt vor der Winterpause: Schmöller dosiert Training
Goldener November: Dritter Sieg in Folge für Pipinsried
Goldener November: Dritter Sieg in Folge für Pipinsried
Unterföhring: Jetzt hilft nur noch ein Wunder
Unterföhring: Jetzt hilft nur noch ein Wunder

Kommentare