SV Pullach freut sich auf die Underdog-Rolle

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Da ist der Favorit: Pullachs Trainer Frank Schmöller sieht seine Elf gegen den TSV Rain als Außenseiter.

SV Pullach - Durch einen Sieg über Tabellenführer TSV Rain könnte der SV Pullach heute (17.45 Uhr) wieder den Anschluss an die Spitze herstellen.

Für den Dritten der Bayernliga Süd ist es das zweite Topspiel innerhalb von vier Tagen. Durch die Niederlage beim FC Pipinsried hatten die Raben am Sonntag Rang zwei an den Gegner abtreten müssen. Das 0:1, durch einen überflüssigen Ballverlust des erfahrenen Alexander Benede in der Schlussminute begünstigt, ist nach Ansicht von Frank Schmöller garantiert nicht spurlos an seinem Team vorübergegangen: „Dadurch wird es gegen Rain nochmal schwerer“, glaubt Pullachs Trainer. Trotzdem bricht er nicht den Stab über Benede: „Er weiß selbst, dass das ein Bock war, aber ich sehe keinen Grund, ihn aus der Abwehr zu nehmen. Er hat ja 89 Minuten richtig gut gespielt.“

Aber auch wenn Benede und Co. heute über 90 Minuten fehlerfrei bleiben: Die zweite Niederlage in Folge ist nicht auszuschließen, denn Rain gilt als eindeutiger Top-Favorit für den Aufstieg. Der Regionalliga-Absteiger bediente sich etwa reichlich beim freiwillig in die Kreisliga zurückgezogenen Bayernliga-Meister BC Aichach. Torjäger Sebastian Kinzel war allerdings schon da, und der ist in bestechender Form: 19 Treffer in elf Spielen!

Da kann nicht mal Pullachs Orhan Akkurt mithalten, der als Goalgetter Nummer zwei der Liga immerhin auch schon zehnmal jubeln durfte. Der Stürmer weist auf den Unterschied der beiden Vereine hin: „Die haben ein ganz anderes Budget, fast einen Profi-Etat. Hier in Pullach machen das ungefähr sechs Ehrenamtliche, und das ist es.“ Auch Schmöller betont: „Rain spielt für mich in einer ganz eigenen Liga.“ Und er fügt hinzu: „Das meine ich sehr respektvoll. Deren Abstieg stand im Winter ja praktisch schon fest. Sie haben das als Chance gesehen, frühzeitig geplant und es strategisch richtig gut gemacht.“ Doch mit Furcht hat der Respekt des Trainers, der womöglich auf Andreas Roth (wurde in Pipinsried zur Pause wegen Übelkeit ausgewechselt) verzichten muss, aber nichts zu tun: „Unschlagbar ist keiner. Ich denke, wir werden uns als Underdog richtig wohl fühlen. Das kommt ja auch nicht so häufig vor.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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