Vor dem Isartal-Derby

SV Pullach geht mit Euphorie in den Endspurt

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Die 1. Mannschafts des SV Pullach 2013/ 14.

Nach dem energischen und erfolgreichen Endspurt beim 3:2-Sieg über den TSV Schwabmünchen hofft man beim SV Pullach auf Rückenwind fürs Meisterschaftsrennen der Bayernliga Süd.

Auch beim BCF Wolfratshausen (Sonntag, 16 Uhr) wird es auf die richtige Einstellung ankommen.

„Es ist ein Derby. Und Wolfratshausen muss was machen, die sind in Regionen angekommen, mit denen sie nicht unbedingt gerechnet haben. Die werden das Feld umpflügen, da müssen wir dagegenhalten“, prophezeit Frank Schmöller vor dem Gastspiel beim Tabellenneunten, der aus den jüngsten vier Spielen nur einen Punkt geholt hat und gerade mal noch vier Zähler vor der Abstiegszone liegt. Dabei schätzt Pullachs Trainer das wahre Potenzial der „Wölfe“ wesentlich höher ein. „So wie die in der Hinrunde bei unserem 1:0-Sieg aufgetreten sind, haben noch nicht viele Mannschaften in Pullach gespielt“, erinnert er sich anerkennend. „Es ist eben auch schwer, aus so einem Negativlauf wieder rauszukommen.“Da ist so eine Mini-Euphorie, wie die der Raben nach der Wende gegen Schwabmünchen, als der 1:2-Rückstand in den letzten zehn Minuten gedreht wurde, schon hilfreicher. „Der Stimmung hat der Sieg sicher gut getan, eine Niederlage wäre tödlich gewesen“, räumt Schmöller ein, er sagt aber auch: „Ich will das nicht auf die Goldwaage legen.“

Denn bei aller Begeisterung: Personell drückt immer noch der Schuh. Alexander Benede kehrt nach studienbedingter Pause immerhin wieder ins Team zurück. Grgur Rados und Ömer Kanca haben das Training wieder aufgenommen. Vinzenz Loistl und Marvin Fauth aus der zweiten Mannschaft stehen wieder im Kader. Loistl zeichnete sich schon gegen Schwabmünchen als Schütze des 2:2 aus, und auch Fauth erhielt nach seinem quirligen Kurzeinsatz Lob: „Er ist sehr schnell und hat mein Vertrauen.“

Das gilt seit dem Schwabmünchen-Spiel verstärkt auch wieder für den zweifachen Torschützen Chaka Ngu’Ewodo, der zuvor Kritik des Trainers einstecken musste. Wofür der 20-Jährige sogar Verständnis hatte: „Ich muss mir vielleicht auch selbst den Vorwurf machen, dass es, auch mental, nicht so gelaufen ist, wie ich mir das vorgestellt habe.“ Nach dem Doppelpack fühlt er sich aber wieder obenauf: „Ein Stürmer ist dazu da, Tore zu machen. Ich habe versucht, mit Toren die Antwort zu geben. Das hat ganz gut geklappt.“ Findet auch der Coach: „Das war die Antwort, die ich mir erhofft habe. Chaka hat seine Qualitäten, das wissen wir.“ Trotzdem will Schmöller noch mehr aus dem zwölffachen Torschützen herauskitzeln: „An seinen Schwächen arbeiten wir noch. Aber er ist blutjung, ich weiß nicht, ob die Bayernliga schon sein letztes Ziel ist. Er darf sich nicht zufrieden geben.“

Quelle: fussball-vorort.de

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