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Pullach holt Punkt und Ex-Löwen-Torwart

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Michael Hofmann spielt künftig für den SV Pullach.

Beim 1:1 in Dachau spielte der SVPullach wie eine Woche zuvor: Nach 13 Minuten die Führung, Gegentor kurz nach der Pause, vergebene Groß- chance kurz vor Spielende. Trainer Frank Schmöller sieht sein Team aber „auf dem Weg der Besserung“. Zudem vermeldet der SV Pullach einen spektakulären Neuzugang.

Frank Schmöller erkundigt sich bei Schiedsrichter Jan-Eric Wild. Schmöller, Trainer des SV Pullach, streckt den Daumen nach oben und fragt: „Noch eine Minute?“ Wild nickt. Es läuft die letzte Minute im Bayernliga-Spiel gegen TSV Dachau. Ecke für die Pullacher, es ist die letzte Aktion. Andreas Roth bugsiert den Ball in den Strafraum, wo der eingewechselte Marco Grö- schel mit dem Ball plötzlich frei vor Torwart Maximilian Mayer steht. Der verhindert das 1:2, und Gröschel vergibt – wie in der Vorwoche gegen Landsberg – die Chance, seine Mannschaft zum Auswärtssieg zu schießen.

„Es wäre genial für die Mannschaft gewesen, wenn Marco diese Chance genutzt hätte - auch für die Moral und mentale Stärke“, sagt Trainer Schmöller. Ein Sieg in Dachau wäre aber auch etwas schmeichelhaft gewesen. Schmöller ist „grundsätzlich zufrieden“ mit dem Punktgewinn. „Die erste Halbzeit hat uns gehört, weil wir sehr diszipliniert gestanden sind. Dachau war in der zweiten Halbzeit aktiver und hat folgerichtig das 1:1 gemacht. Ich bin aber der Meinung, dass mehr möglich gewesen wäre, wenn wir unsere Konter und unsere Räume etwas effektiver nutzen. Wir müssen zumindest zum Abschluss kommen.“ Für seine Mannschaft beginnt das Spiel optimal. Nach 13 Minuten spielt die Abwehr des TSV auf Abseits, was misslingt. Maximilian Schuster hat auf der rechten Seite freie Bahn, bedient den mitgelaufenen Tim Sulmer in der Mitte – 1:0 für Pullach.

Die Dachauer hingegen brauchen 29 Minuten, bis sie zum ersten Mal aufs Tor schießen. SVP-Torwart Carsten Altstadt, der Anstelle von Cerruti Nsuka-Zola in die Startelf gerückt war, hat mit einem flachen Distanzschuss von Sebastian Brey Probleme, klärt aber zur Ecke. Was folgt, ist der Aufreger der ersten Halbzeit. Nach einer Ecke von Christian Lippert klärt SVP-Verteidiger Steffen Purschke einen Kopfball von Julian Maurer auf der Torlinie - mit dem Hals. Die Dachauer reklamieren Handspiel, Schiedsrichter Wild entscheidet auf Eckball. Purschke zufolge korrekt: „Ob ich hinter der Linie stand, weiß ich nicht, aber es war kein Handspiel.“ Gegenüber setzt sich Sulmer vor der Strafraumgrenze gegen Torwart Mayer durch, doch TSV-Kapitän Fabian Lamotte stoppt den Ball vor der Linie (35.).

Als Mayer wenig später einen Freistoß von Christoph Meißner festhält, kontern die Dachauer, doch Altstadt wehrt Fabian Negeles Schuss mit dem Fuß ab. Nachdem Mayer mit gestrecktem Bein gegen Sulmer klärt, fordern auch einige Pullacher Elfmeter (42.). Die erste Chance in der zweiten Halbzeit erarbeitet sich erneut Sulmer nach einem Pass von Schuster, der Linksschuss des SVP-Angreifers fliegt jedoch über das Tor (47.). Dominik Schäffer hingegen zielt gegenüber genau ins Toreck – nach einer Flanke von Brey markiert er per Kopfball das 1:1 (49.). Die Dachauer bestimmen das Spiel nach der Pause, schaffen es aber nicht, Altstadt ein zweites Mal zu bezwingen, während die Raben versuchen, durch Konter gefährlich zu werden. Nach einem Foul an Schuster beschwert sich Schmöller lautstark bei Schiedsrichter Wild, weil dieser das Überzahlspiel unterbunden hatte (80.).

„Der Schiedsrichter hat uns leider einen klaren Vorteil abgepfiffen“, sagt Schmöller. „In so einer Situation kann man auch mal Emotionen zeigen.“ Dennoch sei die Punkteteilung laut Schmöller und Purschke gerecht. „In der ersten Halbzeit waren wir besser, den ein oder anderen Konter hätten wir besser fahren können“, sagt Purschke. „In der zweiten Halbzeit war Dachau überlegen. Wir haben in der Mitte keinen Zugriff mehr bekommen und müssen auch auf der Außenbahn nä- her an den Gegenspielern dran sein. Daran müssen wir arbeiten.“ Dachaus Trainer Marcel Richter hadert derweil, dass seine Mannschaft keinen Sieg eingefahren hat.

„In den letzten 70 Minuten waren wir die bessere Mannschaft und haben mehr investiert, gerade in der zweiten Halbzeit haben wir ein gutes Spiel gemacht“, sagt Richter. „Es zieht sich bei uns etwas durch die Saison, dass wir uns nicht für den Aufwand belohnen, den wir betreiben.“ Marco Gröschel kennt das. Schmöller hofft, dass sich Gröschel im Heimspiel gegen den VfR Garching belohnt. Am kommenden Samstag wird im Übrigen auch Neuzugang Ömer Kanca (wir berichteten) erstmals im Kader des SVP stehen.

Quelle: fussball-vorort.de

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