Zweimal in Rückstand

Pullach kommt in Landsberg über Unentschieden nicht hinaus

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Christoph Dinkelbach (im gelben Trikot) gelang im Auswärstspiel beim TSV Landsberg der Ausgleich für die Pullacher Raben.

SV Pullach - Das ist nochmal halbwegs gut gegangen für den SV Pullach. Zweimal führte der TSV Landsberg gegen die Raben, die beim 2:2 (2:1) letztlich aber doch ihre Serie von nun schon 17 Spielen ohne Niederlage verteidigten.

Frank Schmöller wirkte nach der Partie hin und hergerissen. „Das ist absolut kein Beinbruch“, zeigte sich Pullachs Trainer mit dem Punkt durchaus einverstanden. Auf der anderen Seite sprach er deutlich die Mängel seines Teams an: „Wir haben zu einfache und billige Konter bekommen, auch wenn Landsberg außer den Toren nicht die hundertprozentigen Chancen hatte.“

Auch der Einstieg in die Begegnung gefiel dem 49-Jährigen nicht: „Wir hatten Schwierigkeiten, griffig, kantig und bissig ins Spiel zu kommen.“

Die Startprobleme des SVP nutzte Sebastian Nuscheler zur frühen Landesberger Führung nach einem schnellen Gegenstoß (12.). Erst nach und nach fanden die Raben einigermaßen ins Geschehen. Und sie wurden mit dem Ausgleich belohnt: Menelik Ngu’Ewodo verwandelte einen an ihm selbst verschuldeten Elfmeter (27.). Doch der nächste erfolgreiche Landsberger Konter folgte prompt, wieder war Nuscheler der Torschütze (37.).

Das 2:1 der Gastgeber war eine schwere Hypothek für die Raben, trotz deren eifriger Bemühungen. „Es ist auch schwierig, denn es ist schon ein Unterschied nach acht Wochen Training auf Kunstrasen, wenn du eineinhalb Mal auf Rasen trainiert hast“, nahm Schmöller sein Team zwar in Schutz, um aber im selben Atemzug zu betonen: „Das ist eine Erklärung, aber keine Entschuldigung. Denn man muss auch sagen, der Platz war in Top-Zustand.“ Doch das galt eben auch für die Landsberger im Rahmen ihrer Möglichkeiten, wie Schmöller respektvoll einräumte: „Der Gegner war gut auf uns eingestellt, war bissig und hat uns das Leben mit einfachen Mitteln schwer gemacht. Wir haben darauf nicht die passende Antwort gefunden.“

Immerhin antwortete der SVP aber in Sachen Ergebnis noch einmal, durch Christoph Dinkelbachs 20-Meter-Flachschuss zum 2:2 (76.). Und sorgte so bei seinem Trainer wenigstens noch für ein zwiespältiges Urteil: „Positiv war , dass wir zweimal zurückgekommen sind. Die Mannschaft hat gewollt, das war völlig okay. Negativ war, dass wir hinten viel zu offen waren. Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen.“

Quelle: fussball-vorort.de

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