SV Pullach korrigiert Fehlstart mit sechs Toren

SV Pullach Markus Rieger
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Markus Rieger (r.) durfte sich beim SV Pullach gleich zweimal in die Torjägerliste eintragen.

Pullach – Den Fehlstart hat der SV Pullach eindrucksvoll korrigiert: Die Raben besiegten nach der 1:2-Auftaktniederlage von Markt Schwaben den FC Gundelfingen zuhause mit 6:0 (4:0).

Schon in der Pause jubelte SVP-Sprecher Walter König: „Wir haben den Gegner von Anfang an im Griff gehabt, stehen hinten sicher, sind aggressiver und spielen richtig schönen Fußball.“

Statistik

SV Pullach:

Shohat – Benzinger, Heckel, Königer, Berchtold, Schuff, Thurnhuber (29. Will), Purschke (68. Schmeer), Rieger (37. Cukur), Duswald, Rauch

Tore: 1:0 Rieger (16.), 2:0 Thurnhuber (18.), 3:0 Rieger (26.), 4:0 Purschke (42.), 5:0 Rauch (63.), 6:0 Rauch (80.)

Die Pullacher legten vor 120 Zuschauern von Beginn an los wie die Feuerwehr. Ein 25-Meter-Schuss von Stefan Benzinger verfehlte das Tor um Millimeter (2.), Maximilian Thurnhubers Kopfball parierte Gäste-Keeper Rafael Kiebler gerade noch mit den Fingerspitzen (3.). In der 16. Minute dann die Führung: Der überragende Markus Rieger schoss aus 16 Metern seinen Gegenspieler an, setzte blitzschnell nach und lupfte die Kugel im zweiten Versuch ins Netz. Nur zwei Minuten später köpfte Thurnhuber eine Benzinger-Ecke zum 2:0 ein. Und auch der dritte Streich ließ nicht lange auf sich warten: Wieder war es Rieger, der nach Pass von Thurnhuber und Absatzkick von Toni Rauch vollstreckte (26.). „Das war brasilianisch“, fühlte sich König bei dieser Aktion an den Ballzauber aus dem Lande des fünffachen Weltmeisters erinnert.

Dann durfte Gil Shohat glänzen

Unter die Rubrik „Kuriosum“ fiel das 4:0: Nach einem Einwurf landete der an den unschlüssigen Gäste-Verteidigern vorbeispringende Ball bei Steffen Purschke, sodass ausgerechnet der kleinste Pullacher mühelos über Torwart Kiebler hinweg einköpfen konnte (42.).

Die Freude über die starken ersten 45 Minuten wurde allerdings durch zwei Ausfälle getrübt: Thurnhuber war nach einem Zusammenprall sogar kurz weggetreten (29.), Rieger musste nach einem Pressschlag passen (37.). „Ausgerechnet die beiden besten“, haderte König mit dem Verletzungspech.

Auch wenn die ganz große spielerische Gala danach vorbei war, blieb der SVP gegen die fußballerisch harmlos, aber sehr hart agierenden Schwaben weiter deutlich überlegen und kam durch Rauch (63., 80.) zu zwei weiteren Treffern.

von Umberto Savignano

Quelle: fussball-vorort.de

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