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SV Pullach mit Leidenschaft und Hirn

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Pullacher Jubel um den Doppel-Torschützen Orhan Akkurt (2.v.l.): Das 3:0 in Landsberg bedeutete den dritten Sieg im dritten Saisonspiel – der SVP steht an der Tabellenspitze.

SV Pullach - Der SV Pullach bleibt in der Bayernliga Süd weiter in der Erfolgsspur: Das 3:0 (1:0) beim TSV Landsberg bedeutete den dritten Sieg im dritten Saisonspiel.

Nicht nur das Resultat gefiel Frank Schmöller. Pullachs Trainer zollte seiner Mannschaft auch höchsten Respekt für ihren engagierten Auftritt in der sommerlichen Hitze. „Wir hatten zwei freie Tage, Landesberg sieben“, verwies er darauf, dass die Hausherren ihr Mittwochsspiel verlegt hatten, während sich der SVP das 2:1 über den starken TSV 1865 Dachau hart erkämpfen musste. Und doch waren es die Raben, die sich am Lech nicht nur spielerisch, sondern auch läuferisch als die bessere Truppe erwiesen: „Wir haben richtig gut gespielt, mit viel Leidenschaft und Einsatz, aber auch sehr viel Hirn“, lobte Schmöller.

Nachdem die Pullacher zwei gute Gelegenheiten durch Christoph Dinkelbach, der quer legte statt selbst abzuschließen, und Orhan Akkurt, dessen Schuss zu schwach ausfiel, um Torwart Frank Schmitt in ernste Verlegenheit zu bringen, vergeben hatten, war es Richard Heckel, der für die verdiente Führung sorgte. Weil Schmitt nach dem Freistoß von Gianluca Simari daneben griff, musste der SVP-Kapitän nur noch ins leere Gehäuse einköpfen (31.). Ausgerechnet nach diesem Treffer folgte die schwächste Pullacher Phase. „Kurz vor der Halbzeit haben wir uns von der Hektik anstecken lassen und unnötig diskutiert. Das war eigentlich das Einzige, was mir heute nicht so gefallen hat“, so Schmöller, der sich im zweiten Durchgang aber wieder entspannt zurücklehnen konnte. Zumal bald das 0:2 fiel: Alexander Weiss legte nach schönem Doppelpass mit Dinkelbach für Akkurt auf, der in Torjägermanier zur Stelle war (49.). Als Akkurt nach einem Foul an Andreas Roth per Strafstoß gar auf 0:3 erhöhte (66.), war die Angelegenheit erledigt. „Bei diesen Temperaturen holst du kein 0:3 auf“, meinte Schmöller. „Wir haben dann Ball und Gegner laufen lassen.“ Was in der Schlussphase noch etwas leichter fiel, weil Landsbergs Stefan Strohhofer Gelb-Rot sah (83.)

Der Trainer wollte nach dem souveränen Erfolg beim Aufsteiger keinen Spieler herausheben, im Gegenteil: Er schloss auch die nicht eingesetzten Akteure in sein Lob ein. „Heute hat mir richtig gut gefallen, dass alle 18 Mann mitgefiebert, die Ersatzleute den Spielern auf dem Feld Getränke gereicht haben. Kompliment ans ganze Team. Wenn wir auf diesem Weg weitergehen, werden wir eine entspannte Saison erleben.“

Quelle: fussball-vorort.de

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