Pullach macht den Sack nicht zu

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Der SVP verspielte zwei mal eine Führung.

SV Pullach - Nach dem 3:3 (0:2) zwischen dem SB DJK Rosenheim und dem SV Pullach wirkte Frank Schmöller einigermaßen angefressen.

Pullach – „Es war turbulent, aber wir haben es auch turbulent gemacht“, grantelte der SVP-Coach. Für die Zuschauer war in der Tat einiges geboten am Inn: Sechs Tore in einer nicht ganz alltäglichen Abfolge. Zunächst waren die Raben dran: Der mangels Angreifer in vorderster Linie aufgebotene Andreas Roth nutzte die schöne Vorarbeit von Peter Beierkuhnlein, der zuvor energisch den Ball erobert hatte, zum 0:1 (4.), Gianluca Simari zirkelte den Ball von links mit rechts in den Winkel (10.).

„Zwei blitzsaubere Tore“, zollte der einstige Profi-Stürmer Schmöller diesen Aktionen verdienten Respekt. Überhaupt zeigte sich der 47-Jährige von den ersten 45 Minuten durchaus angetan: „Die Mannschaft hat es in dieser Notbesetzung richtig gut gemacht. Wir hatten das Spiel in der ersten Halbzeit komplett im Griff. Danach ist aber dasselbe passiert wie beim 1:2 gegen Aichach. Wir haben dem Gegner zu viel Raum gelassen und unsere Konter nicht konsequent zu Ende gespielt.“

Zwei Rosenheimer Tore durch Mario Staudigl (65.), der nach einem Pullacher Ballverlust in der Vorwärtsbewegung in etwas abseitsverdächtiger Position zur Stelle war, und Andreas Wörndl (73.), der fast von der Torauslinie ins kurze Eck traf, waren die Quittung für den Durchhänger. Doch der SVP kam zurück, ging durch Roth nach schöner Vorarbeit des eingewechselten Neuzugangs Filip Martinovic erneut in Front (87.). „Die Mannschaft hat auf das 2:2 gut reagiert“, lobte Schmöller, den die Schlussminuten mit dem Ausgleich durch Christoph Börtschök (89.), der am langen Eck davon profitierte, dass eine Hereingabe an Freund und Feind vorbeirollte, dann aber richtig ärgerten: „Wenn du einen 2:0-Vorsprung verspielst, nach dem 2:2 in der 87. Minute das 3:2 machst und dann doch das 3:3 kassierst, dann hat das mit Bayernliga-Fußball nichts zu tun. Das ist naiv und fast lächerlich.“

Doch nicht nur das späte, vermeidbare Gegentor stieß Schmöller sauer auf, sondern auch eine verbale Entgleisung gegen seinen Torwart Cerruti Nsuka-Zola am Ende der Partie: „Cerri hat einen Tritt abbekommen, sich danach vor dem Gegner aufgebaut und ihn leicht geschubst, ohne dafür Gelb zu sehen. Darauf hat ein Zuschauer gerufen: ,Der Neger hat einen Bonus.’ Das hat auf dem Fußballplatz für mich nichts zu suchen. Der Sportbund Rosenheim kann natürlich nichts dafür, aber ich erwarte, dass er da ein Zeichen setzt.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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