Pullach: Maxi Schuster wieder an Bord

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Maxi Schuster vom SV Pullach

Pullach – Eigentlich darf da nichts schiefgehen. Warum sollte ausgerechnet Schlusslicht SpVgg Ruhmannsfelden am Samstag (14 Uhr) die Serie des SV Pullach beenden?

Die Raben wollen in Niederbayern nicht nur zum zwölften Mal hintereinander ungeschlagen bleiben, sie wollen unbedingt gewinnen. „Alles andere würde mir auch keiner glauben“, weiß Trainer Frank Schmöller, der die anstehende Auswärtsfahrt so beschreibt: „Eine Pflichtaufgabe, aber eine undankbare.“ Damit hat es der 49-Jährige gut getroffen. Statistisch gesehen darf Ruhmannsfelden keine Hürde darstellen.

Seit 1. August wartet der Neuling auf einen Sieg, das damalige 1:0 bei der SpVgg Hankofen- Hailing war der einzige dreifache Punktgewinn. Seither sprangen in 14 Partien gerade einmal drei Remis heraus. Eines davon aber immerhin beim Regionalligaabsteiger, aktuellen Tabellenzweiten und Top-Favoriten VfR Garching, dem die SpVgg ein 1:1 abtrotzte: „Das lässt aufhorchen, und eine 1:2-Niederlage in Heimstetten ist auch nicht so schlecht“, sagt Schmöller. Und dieses Spiel beim anderen Ex-Regionalligisten fand vor gerade mal einer Woche statt. Es gilt für die Raben also zuzulegen gegenüber der schwachen zweiten Halbzeit beim 2:2 gegen den Abstiegskandidaten TSV Bogen.

Ein Auftritt, nach dem es wohl einiges zu besprechen gab, wie man annehmen könnte. Und wie Schmöller auch bestätigt, auf seine bekannt direkte Art: „Ich habe besprochen, und das war’s.“ Überhart ging er nach eigenem Bekunden allerdings nicht mit seinen Spielern ins Gericht: „Es ist jetzt auch nicht so, dass wir auf die Mannschaft eingeschlagen haben. Schließlich haben wir elfmal nicht verloren. Es war zwar eine totale Enttäuschung, aber wenn die Truppe die richtigen Rückschlüsse zieht, dann kann das Ergebnis am Ende für uns sogar hilfreich sein.“ Was der Coach erwartet, ist klar: „Auch in Ruhmannsfelden brauchen wir eine hundertprozentige Einstellung.“

Personell gibt es erfreuliche Neuigkeiten: Maximilian Schuster ist wieder gesund, auch Bernd Häfele hat nach seiner Muskelverhärtung wieder mittrainiert. Nur der gesperrte Niklas Mooshofer fehlt noch.

SV Pullach: Hofmann -Purschke, Königer, Leugner, Beierkuhnlein, Heckel, Häfele, Dinkelbach, Sulmer, Ngu’Ewodo, Roth.

Quelle: fussball-vorort.de

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