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Manager Liedl: "Sportliche Differenzen"

Pullach mustert Sean Erten aus

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Sean Erten (r.) hat seinen Vertrag beim SVP aufgelöst.

SV Pullach - Paukenschlag beim Tabellenführer der Bayernliga. Der SV Pullach und Sean Erten haben sich getrennt. Der Zweijahresvertrag wurde allerdings noch nicht aufgelöst.

Der SV Pullach tritt auf der Stelle, die Konkurrenz auch. Trotz der jüngsten Unentschieden gegen drei Abstiegskandidaten fahren die Raben mit einem Sechs-Punkte-Polster zu Platz zwei zum Gastspiel am Sonntag (14.30 Uhr) beim Tabellenachten TSV Schwabmünchen. Der Lohn für eine Vorrunde ohne Niederlage, doch mit Beginn der Rückrunde will Frank Schmöller von diesem Thema nichts mehr wissen: „Wir sollten die Serie Serie sein lassen. Wenn du zweimal Unentschieden spielst, hast du weniger Punkte als wenn du einmal gewinnst und einmal verlierst“, stellt der Pullacher Trainer klar, mit der Absicht die Gedanken seiner Spieler von dem rekordverdächtigen Lauf abzulenken: „Ich habe der Mannschaft auch deutlich gesagt, dass es total okay ist, ein Spiel zu verlieren, wenn wir alles dafür getan haben zu gewinnen.“

Am Sonntag werden die Raben einiges dafür tun müssen: „Schwabmünchen hat in den letzten drei Spielen vier Punkte mehr geholt als wir“, verweist Schmöller auf die Form des Gegners, den er auch grundsätzlich schätzt, insbesondere deren Coach Stefan Tutschka: „Die haben auch schon bei uns sehr gut gespielt, obwohl wir 3:0 gewonnen haben. Sie haben einen Trainer, der taktische Disziplin reinbringt, und eine Idee vom Fußball hat. Da wird offenbar gut gearbeitet.“

Eine harte Nuss also für die Raben, zumal Schmöller nach den jüngsten Vorstellungen einräumt: „Uns fehlt ein bisschen die Leichtigkeit, spielerisch und gedanklich. Das ist ja ein Wechselspiel: Ist der Kopf müde, sind es die Beine auch und umgekehrt.“ Mitverantwortlich macht der Coach gewisse personelle Engpässe im Herbst. „Der Kader wurde am Schluss ein bisschen arg klein, sodass immer dieselben spielen mussten.“

Jetzt fällt mit Sean Erten eine weitere Alternative wett. „Sportliche Differenzen“, gibt Manager Theo Liedl als Grund an, warum der vor der Saison mit einem Zweijahresvertrag ausgestattete Offensivspieler nicht mehr berücksichtigt wird. Härter treffen Coach Schmöller Bernd Häfeles Fersenprobleme, die sich zum Dauerbrenner auszuwachsen scheinen: „Er kann noch nicht einmal laufen. Das ist nicht so prickelnd.“ Es gibt aber auch positive Neuigkeiten: Der zuletzt angeschlagene Martin Bauer ist einsatzbereit, Niklas Mooshofer steht nach seinem Kreuzbandriss wieder im Kader, Besart Murtezi hat nach ausgeheiltem Zehenbruch das Mannschaftstraining aufgenommen. 

SV Pullach: Hofmann - Purschke, Leugner, Benede, Beierkuhnlein, Hutterer, Beierkuhnlein, Dinkelbach, Bauer, Sulmer, Roth, Ngu’Ewodo

Manager Theo Liedl äußert sich bei Fussball Vorort zur Personalie Sean Erten

Text: Umberto Savignano

Quelle: fussball-vorort.de

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