SV Pullach: Niederlage trübt positiven Gesamteindruck nicht.

Auch wenn das letzte Match gegen die SpVgg Hankofen-Hailing mit 1:2 (0:0) verloren ging, herrschte beim SV Pullach nach Abschluss der ersten Bayernligasaison volle Zufriedenheit.

Pullach – „Es war eine sehr gute Saison mit ein paar Turbulenzen. Wenn mir einer vorher gesagt hätte, dass wir Fünfter werden, hätte ich ihm geantwortet: Träum weiter. Die Mannschaft hat das wirklich hervorragend gemacht“, zog Theo Liedl eine positive Bilanz. Mit den Turbulenzen spielte der Manager des Bayernliga-Neulings auf den Trainerwechsel im Herbst an, als Carsten Teschke zurücktrat, Liedl zunächst selbst einsprang, ehe er dann Frank Schmöller verpflichtete, der genau zum Rückrundenstart, also unmittelbar nach dem mit 1:0 gewonnenen Hinspiel in Hankofen seine Arbeit begann.

 

Bei der Partie am Samstag fehlte Schmöller allerdings aus beruflichen Gründen. Es ging ohnehin nicht mehr um viel. Trotz des Freundschaftsspielcharakters wirkten beide Teams aber engagiert und lauffreudig. Nach der torlosen ersten Halbzeit erwischten die Gäste den besseren Start in den zweiten Durchgang: Der schnelle Ben Kouame enteilte nach einem Steilpass und überhob Torwart Sandro Volz, Niklas Mooshofer versuchte noch zu klären, half dabei aber dem Ball eher noch über die Linie (50.). Die Raben beantworteten das 0:1 mit einer Drangphase, die durch den sehr schönen Ausgleichstreffer belohnt wurde: Christoph Meißner setzte sich links durch, passte mit Übersicht auf Gianluca Simari, der noch einen Verteidiger austanzte und dann überlegt mit links ins lange Eck einschob (55.). Im Gegenzug bremste Meißner einen Gegenspieler im Strafraum unfair. Den fälligen Elfmeter hämmerte Granit Bilalli allerdings weit über die Latte (56.). Am Ende durften die Niederbayern aber doch noch jubeln, als erneut Kouame auf und davon lief, diesmal flach ins lange Eck spitzelte (77.).

 

Liedl ließ sich durch die Niederlage die Laune nicht verderben. Er blickte schon voraus, und das voller Zuversicht: „Frank Schmöller ist ein sehr guter Mann. Er und die Mannschaft haben sich inzwischen gefunden. Die Spieler wissen jetzt, was er für Vorstellungen hat. Dass die meisten bleiben, zeigt, dass sie auch sehr zufrieden sind. Deshalb freue ich mich sehr auf die neue Saison.“

 

 

Quelle: fussball-vorort.de

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