Schmöller ärgert sich über Bauer

SV Pullach: Noch einmal durchmogeln

Rotsünder Martin Bauer (r.) hat schon Winterpause.  Foto: bro

Ein letztes Mal alle Reserven mobilisieren, lautet die Devise beim SV Pullach vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Sonthofen am Samstag (14 Uhr). Oder, wie es SVP-Manager Theo Liedl ausdrückt: „Wir müssen uns noch einmal irgendwie durchmogeln.“

Denn das 1:1 in Schwabmünchen vor einer Woche war eine verlustreiche Schlacht. Christoph Dinkelbach zog sich einen Innenbandriss im Sprunggelenk zu. Martin Bauer sah die Rote Karte, wofür sich der Unparteiische, dem die Äußerung des Spielers gar nicht gegolten habe, Liedls Groll einhandelte. Frank Schmöller ärgerte sich ebenfalls, allerdings eher über Bauer: „Man muss lernen, auch mal ruhig zu bleiben, wenn die Atmosphäre schon so hitzig ist“, so Pullachs Trainer. „Diese Rote Karte tut uns weh.“ Zumal mit Niklas Mooshofer ein drittes Opfer des Schwabmünchen-Spiels zu beklagen ist.

Trotz des fehlenden Trios ist Schmöller weit davon entfernt, vom letzten Aufgebot zu sprechen: „Von den elf Spielern, die auflaufen werden, würden mindestens acht bei jedem anderen Bayernligisten spielen. Einige haben jetzt außerdem die Möglichkeit, sich zu zeigen. Die sollten 150 Prozent geben.“

Gegner Sonthofen zählt zu den etablierten Bayernligisten, liegt nach einer Serie von sechs sieglosen Partien als Zwölfter aber nur knapp vor der Abstiegszone. Schmöller und FC-Coach Esad Kahric kennen sich aus vielen Duellen und schätzen sich auch: „Wir treffen zum x-ten Mal aufeinander. Ich glaube nicht, dass wir uns gegenseitig überraschen können“, so der Pullacher Übungsleiter, der auf dem Kunstrasen an der Gistlstraße tief stehende Allgäuer erwartet. Doch das schreckt ihn nicht: „Wenn eine Mannschaft die technischen Möglichkeiten hat, eine dichte Abwehr auf dem engen Platz auszuspielen, sind wir das. Der Kunstrasen ist für uns mit Sicherheit kein Nachteil.“

Für Liedl ist diese letzte Partie mit all ihren Begleitumständen ohnehin „reine Kopfsache und eine Frage der Einstellung und des Willens.“ Dieses eine Mal soll sich die Mannschaft, die dem SVP im Sommer mit der Meisterschaft der Bayernliga Süd den größten Erfolg der Vereinsgeschichte bescherte, noch richtig reinhängen, danach kann sie ruhig alle fünf grade sein lassen, so der Manager: „Wir hatten ein überragendes Jahr. Wenn wir das letzte Spiel noch positiv gestalten, dürfen wir uns in der Winterpause mal ein paar Wochen erholen.“ 

SV Pullach: Krasnic - Nsimba, Jobst, Benede, Marseiler, Zander, Hutterer, Leugner, Reischl, Roth, Dotzler

Quelle: fussball-vorort.de

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