Pullach hat noch viel Luft nach oben

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Der SVP unterlag gegen Rosenheim knapp mit 0:1.

SV Pullach - Der Start ist geglückt, zumindest vom Ergebnis her: Mit 1:0 (1:0) gewann Fußball-Bayernligist SV Pullach beim Regionalligaabsteiger TSV 1860 Rosenheim.

Pullach – „Positiv sind die drei Punkte, darüber freuen wir uns. Aber fußballerisch war das definitiv steigerungsfähig“, bilanzierte SVP-Coach Frank Schmöller allerdings kritisch. Gegen die körperlich robusten Rosenheimer tat sich sein Team vor allem zu Beginn recht schwer: „Die erste halbe Stunde war von unserer Seite ganz schlecht.“

Zwar prüfte Pullachs Torjäger Orhan Akkurt mit einem Direktschuss und per Kopf Rosenheims Torwart Jonathan Färber in den ersten 45 Minuten zweimal. Doch die Gastgeber waren insgesamt die gefährlichere Mannschaft, vor allem durch Standards. Pullach konnte sich neben Fortuna aber auch auf Torwart Sandro Volz verlassen. Und dann köpfte SVP-Kapitän Richard Heckel nach einem schönen Freistoß von Gianluca Simari Sekunden vor dem Halbzeitpfiff sogar zum 0:1 ein. „Die Führung zur Pause war glücklich“, gestand Schmöller, der seine Spieler in der Kabine ins Gebet nahm: „In der Halbzeit konnten wir noch an der einen oder anderen Stellschraube drehen. Wir sind danach auch wesentlich besser gestanden.“

Zwar musste Volz noch einmal sein ganzes Können aufbieten (65.), doch danach ließen die Raben nichts mehr zu. „So ab der 70. Minute haben wir das clever zu Ende gespielt. Es war positiv, wie die Mannschaft alles versucht hat, die drei Punkte mitzunehmen“, lobte Schmöller die konzentrierte Defensivleistung. Mit dem Spiel nach vorne war er hingegen auch im zweiten Durchgang nicht zufrieden. „Wir haben alle guten Konterchancen selbst im Keim erstickt, die Bälle zu leicht verloren“, kritisierte der Trainer und zielte dabei nicht nur auf die mangelnde Pass-Präzision: „Wir müssen uns schneller bewegen und schneller spielen.“

Schmöller gab auch zu, sich mit der Aufstellung möglicherweise ein wenig verspekuliert zu haben, denn er brachte unter anderem Maxi Schuster, der erst zu Beginn der Woche ins Training eingestiegen war: „Vielleicht war das zu optimistisch.“ Zumal die Partie auf einem verkürzten Spielfeld stattfand, was den schnellen Spielern, wie eben Schuster, natürlich überhaupt nicht entgegenkam. „Weil der Rollrasen nicht richtig angewachsen ist, wurde das Tor auf die Strafraumlinie verlegt. So etwas habe ich in der Bayernliga auch noch nicht erlebt“, wunderte sich Schmöller über dieses Kuriosum.

 

 

 

 

 

Quelle: fussball-vorort.de

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