Effektive Pullacher übernehmen die Spitze

Pullach Nummer eins in den Gipfel in Garching – Schmöller verlängert

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Frank Schmöller bleibt beim SV Pullach.

Der Unterschied zwischen den um die Meisterschaft spielenden Platzherren und den gegen den Abstieg kämpfenden Gästen war nur bei genauem Hinsehen zu erkennen.

Oder eben beim Blick auf das Ergebnis. Hauptverantwortlich für dessen Zustandekommen waren indes die Torleute beider Teams: Während Marcel Richters Dachauer unzählige Male an Pullachs erfahrenem Schlussmann Michael Hofmann scheiterten, war 65-Torhüter Maximilian Mayer ein steter Unsicherheitsfaktor. Einen eigentlich harmlosen Freistoß Christoph Dinkelbachs aus über 30 Metern ließ er zentral an die Latte klatschen, Dominik Schäffer, der sich in der Schlussphase zur Vollendung seines misslungenen Nachmittags noch Gelb-Rot einhandelte (88.), lenkte den Ball schließlich unglücklich ins eigene Netz (31.).

Mit dem Treffer zum 2:0 durch Alexander Weiss (73.) war die Begegnung entschieden und Richter haderte später mit der unsäglichen Chancenverwertung seiner Elf: „Es war einer dieser Tage, an denen alles zusammenkommt: Wir nutzen unsere Chancen nicht und machen das erste Tor für Pullach selbst.“ Wie schon so oft in dieser Spielzeit waren die Dachauer einem Spitzenteam auf Augenhöhe begegnet, „aber unsere Qualität nutzt nichts“, so der 1865-Coach frustriert, „wenn du sie vor dem Tor nicht auf den Platz bringst“. Die Abstiegszone rückte dadurch gefährlich nahe, „wir können uns jetzt nur selber aus dem Dreck ziehen“, fordert Richter nun Ergebnisse ein. Bei der Umsetzung dieses Vorhabens könnte es sich lohnen, bei Frank Schmöller nachzufragen.

Denn der SVP-Coach zetert seit Wochen über die Leistungen seiner Mannschaft, diese aber findet stets einen Weg, die Spiele dennoch zu gewinnen. Seit 18 Partien ist die Schmöller-Elf mittlerweile unbesiegt, am Samstag aber räumte selbst der 49-jährige Pullacher Trainer ein, dass „es selten ein gutes Zeichen ist, wenn dein Torwart der beste Mann war“.

„Die Frage ist doch“, verpackt Schmöller eine Drohung an die Konkurrenz, „was passiert erst, wenn wir auch noch anfangen, gut zu spielen“. Über Ostern wurde zudem verlautbart, dass das SVP-Erfolgsduo dem Verein mindestens ein weiteres Jahr erhalten bleibt. Noch bevor in der kommenden Woche die Entscheidung fällt, ob die Pullacher bei einem Aufstieg in Heimstetten antreten können, wurde Schmöllers Vertrag unabhängig von der Ligazugehörigkeit um ein weiteres Jahr verlängert. Auch der Sportliche Leiter Theo Liedl knüpfte daran seine Zusage, ebenfalls bis mindestens Juni 2017 weiter zu wirken.

Quelle: fussball-vorort.de

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